Service- und Vernetzungsstelle
für Gleichstellungsbeauftragte in Rheinland-Pfalz

„Wohlbefinden vor allem von Müttern und Alleinerziehenden leidet unter Corona“

Eine aktuelle Studie des Wissenschaftszentrums Berlin für Sozialforschung (WZB) zur „mentalen Gesundheit von Eltern während der Pandemie“ kommt zu dem Ergebnis, dass „das psychische Wohlbefinden von Eltern in Deutschland während der Pandemie messbar gelitten“ habe. „Besonders gelitten“ hätten im Untersuchungszeitraum von März 2020 bis April 2021 „Mütter und sozial benachteiligte Personen“. Die Eltern seien je nach Geschlecht, finanzieller Lage, dem Alter und der Anzahl der Kinder „unterschiedlich stark von den Folgen der Corona-Pandemie betroffen“. Von einer stärkeren allgemeinen psychischen Belastung hätten insbesondere Frauen, Befragte mit niedrigerem Einkommen, Alleinerziehende und Eltern mit jüngeren Kindern berichtet.

Quelle: fpd 796

„Raus aus dem Corona-Tief mit Women4Youth“

Drei katholische Frauenverbände haben das spendenfinanzierte Projekt „Women4Youth“ gestartet, „um Mädchen und jungen Frauen aus dem Corona-Tief und zurück ins Leben zu helfen“. Das Projekt, an dem auch der Katholische Deutsche Frauenbund beteiligt ist, schafft nach Mitteilung von IN VIA Deutschland „passgenaue Angebote für die Anliegen junger Frauen, die sich zurückgezogen und den gesellschaftlichen Anschluss oder auch die berufliche Perspektive verloren haben“. Dazu gehören Chancentage für Schulabsolventinnen, Empowerment-Coachings bis hin zu Karriere- und Zukunftsbörsen.
Weitere Informationen: www.women4youth.de
Quelle: fpd 793

Pflegeberufe bleiben weiterhin Frauendomäne – „Importe“ aus Indien oder China als Maßnahme gegen den Pflegekräftemangel?

Zur Übersicht

Pflegeberufe bleiben weiterhin Frauendomäne – „Importe“ aus Indien oder China als Maßnahme gegen den Pflegekräftemangel?

Eintrag vom 07.10.2011

Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, werden nach wie vor Pflegeberufe in erster Linie von jungen Frauen erlernt. Nur 19 % der Ausbildungsanfänger waren männlich. Jeder 32. Mann erlernte damit einen Pflegeberuf, aber immerhin knapp jede 9. Frau. Aufgrund des Pflegekräftemangels werde es nötig, Fachkräfte aus dem Ausland anzuwerben, so z. B. aus Indien und China, aber auch aus Griechenland und Spanien, wo hohe Jugendarbeitslosigkeit herrsche, erklärte der Vorsitzende des Arbeitgeberverbands Pflege.

Zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes gelangen Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 551)