Interessante Weiterbildungsangebote in den nächsten Wochen
Nachfolgend finden Sie zwei Weiterbildungsangebote im Bereich „Frauengesundheit“ sowie eine Online-Talkrunde zum Thema „Sexismus am Arbeitsplatz“. Die Veranstaltungen werden nicht von der Service- und Vernetzungsstelle angeboten. Bei Rückfragen bitte direkt an die jeweiligen Veranstalter*innen wenden!
Frauengesundheit im Fokus
In Anknüpfung an die Veranstaltungsangebote der Abteilung Frauen zu Frauengesundheit, führt das Frauenzentrum Mainz in diesem Jahr mehrere Online-Veranstaltungen zu Frauengesundheit durch. Die Teilnahme ist kostenfrei.
- „Gender Health Gap und Medical Gaslighting: Wenn Frauen nicht ernst genommen werden“ am 1. Juni 2026 um 18.00 Uhr
- „Menopause verstehen: Hormone, Symptome, Behandlungsmöglichkeiten“ am 2. Juli um 18 Uhr online
Näheres entnehmen Sie den verlinkten Infoflyern.
Für die Anmeldung bzw. bei Rückfragen erreichen Sie das Frauenzentrum unter folgenden Kontaktdaten: fz@frauenzrantrum-mainz.de, Tel: 06131-221263
Online-Talk: „Männlichkeit unter Druck – warum Sexismus am Arbeitsplatz allen schadet und wie wir das überwinden“
Donnerstag, 25. Juni 2026, 14:00-15:30 Uhr (via Zoom)
Sexismus am Arbeitsplatz ist kein Randphänomen. Er zeigt sich nicht nur in den großen Skandalen, sondern auch in Sprüchen, Machtspielen und Rollenbildern, die viel zu oft als normal durchgehen. Besonders betroffen sind Frauen, queere Menschen und alle, die nicht ins klassische Rollenbild passen.
Gleichzeitig geht Sexismus am Arbeitsplatz noch immer besonders häufig von Männern aus. Haben wir also ein Männerproblem – oder genauer: ein Problem mit überholten Vorstellungen von Männlichkeit?
Im Mittelpunkt des Online-Talks stehen Fragen wie:
- Warum tun sich gerade Männer oft schwer mit Gleichstellungsthemen?
- Wie können Männer zu Verbündeten werden, statt alte Rollenbilder zu stabilisieren?
- Inwiefern sind Männer auch von Sexismus betroffen?
- Wie wirken sich Sexismus und männlich dominierte Arbeitskulturen auf Mitarbeitende, Teams und Organisationen aus?
- Was braucht es, damit aus Problembeschreibung endlich Veränderung wird?
Programm:
- Impuls von Dr. Marc Gärtner, Bundesforum Männer, Referent für internationale Gleichstellungspolitik: Lebensgefühl und Einstellungen von (jungen) Männern, Hürden und Erreichbarkeit für Gleichstellungsthemen und neue Männlichkeitsvorstellungen.
- Impuls von Ferda Ataman, Unabhängige Bundesbeauftragte für Antidiskriminierung: Sexismus und sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz – wie schützt das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und was braucht es, damit es in der Praxis gut wirkt?
An der anschließenden Diskussionsrunde werden zudem teilnehmen:
- Martin Speer, Bestsellerautor, Speaker, Berater und HeForShe-Botschafter für UN Women Deutschland mit den Schwerpunkten Male Allyship, Geschlechtergerechtigkeit, Sexismus, Feminismus und Führung
- N.N. Referentin Projekt “make it work!“ – für einen Arbeitsplatz ohne sexuelle Diskriminierung, Belästigung und Gewalt, Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff:) (angefragt)
Moderation: Stefanie Lohaus, Mitglied der Geschäftsführung, EAF Berlin
Veranstaltungsinformationen:
Zur Anmeldung klicken Sie bitte hier.
Bei der Anmeldung erhalten Sie die Möglichkeit, Fragen zum Thema der Veranstaltung an die Referent*innen zu stellen. Ihre Fragen werden zur inhaltlichen Vorbereitung der Diskussionsrunde verwendet. Gern können Sie Ihre Fragen auch zu einem späteren Zeitpunkt über die untenstehende Mailadresse einreichen. Sollten Sie eine Gebärdendolmetschung benötigen, teilen Sie uns dies gern bei Anmeldung mit.
Den Zugangslink erhalten Sie nach Anmeldung eine Woche vor der Veranstaltung per E-Mail. Bei Fragen zur Veranstaltung wenden Sie sich gern an goeroglu@eaf-berlin.de
Die Veranstaltung bildet den Auftakt der dreiteiligen Talkreihe „OfficeMeToo – wenn Sexismus mit zur Arbeit kommt“, die das Thema Sexismus und diskriminierende Geschlechterrollen am Arbeitsplatz aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Sie wird von der EAF Berlin gefördert durch und in Kooperation mit der Antidiskriminierungsstelle des Bundes durchgeführt.