14.11.2025 | 2025, Frauen in Wirtschaft und dem Öffentlichen Dienst, Veranstaltungen
Die Bundesstiftung Gleichstellung setzt ihre digitale Veranstaltungsreihe „Gleichstellungs-Lunch“ fort und lädt am 19. November 2025 um 13:00 Uhr zum nächsten Termin ein. Im Mittelpunkt steht dieses Mal das Thema „Feministische Führungskultur – ein Weg zur geschlechtergerechteren Organisationsentwicklung“.
Arbeitswelten und Organisationsstrukturen sind noch immer von geschlechterstereotypen Vorstellungen von Führung, Macht und Leistung geprägt. Eine feministische Führungskultur soll hier ansetzen: Sie bietet ein Zukunftsmodell für diskriminierungssensible Arbeitsumgebungen, fördert Geschlechtergerechtigkeit in Organisationen und unterstützt damit langfristig gesellschaftliche Veränderungsprozesse.
Impulse dazu gibt Sarah Clasen aus dem Bereich Wissen, Beratung, Innovation der Bundesstiftung Gleichstellung. Teilnehmerinnen und Teilnehmer können sich bereits im Vorfeld durch die Selbstlernreise „Feministische Führungskultur“ mit dem Thema vertraut machen.
Der digitale Gleichstellungs-Lunch informiert alle 14 Tage kompakt über aktuelle Entwicklungen der Gleichstellungspolitik und -forschung. In nur 25 Minuten erhalten Interessierte Denkanstöße und praktische Informationen für Arbeitsalltag, Ehrenamt, Ausbildung oder Studium. Mitarbeitende der Stiftung geben Einblicke in Studien, politische Konzepte sowie relevante Gesetzesvorhaben.
Aufgrund des großen Interesses findet das Format derzeit über Zoom statt. Die Teilnahme ist sowohl über das Programm als auch über die meisten gängigen Internetbrowser möglich.
Möglichkeit zur Anmeldung und „Selbstlernreise Feministische Führungskultur“.
11.11.2025 | 2025, Gewalt gegen Frauen und Mädchen, Veranstaltungen
Die Referentin für „Gewalt gegen Frauen* und Mädchen*“, Silke Ladewig-Makosch, der Bremischen Zentralstelle für die Verwirklichung der Gleichberechtigung der Frau lädt zu einer hybriden Fachveranstaltung unter dem Titel „Die Scham muss die Seite wechseln – aber wie? Von Scham, Schuld und Schande im Kontext sexualisierter Gewalt.“ ein.
Die kostenlosen Fachveranstaltung findet am Mittwoch, den 17.12.2025 von 10-15 Uhr im forum k, Sankt-Pauli-Deich 24, in Bremen statt und wird ebenfalls hybrid übertragen.
„Die Scham muss die Seite wechseln!“ Dieser Satz von Gisèle Pelicot ging um die Welt und wurde anscheinend intuitiv verstanden. Dass Scham (oder auch Schande, französisch: honte) bei Betroffenen von sexualisierter Gewalt vorhanden ist, bei Täter*innen aber nicht oder nicht ausreichend, scheint „normal“ zu sein. Woran aber liegt das? Ist Scham „natürlich“? Angeboren? Über Zeiten, Kulturen und Szenen hinweg? Oder doch sozialisiert, konstruiert, erlernt? Nur intersektional verstehbar? Warum schämen sich die Täter*innen nicht – oder tun sie es doch? Wie politisch ist Scham und wie politisch ist sexualisierte Gewalt? Sollten vorhandene oder fehlende Schamgefühle nicht soziopolitisch statt individualistisch betrachtet werden? Und wenn dies nicht geschieht, was muss sich dann in der Gesellschaft, der Politik und dem Hilfesystem verändern?
In der Veranstaltung werden diese und andere Fragen erörtert im Gespräch mit:
Dr. Monika Hauser, Nora Kellner, Dr. Jonas Kneer, Laura Leupi, Loraine Dabaly Rehm, Lilian Schwerdtner, Dr. Laura Wolters, Sadaf Zahedi
Anmeldungen unter: https://eveeno.com/233424818
Das Anmeldeformular ist leider nicht barrierefrei, Sie können sich jedoch auch direkt per E-Mail bei Silke Ladewig-Makosch anmelden: silke.ladewig-makosch[at]frauen.bremen.de
Zu den Personen:
Dr. Monika Hauser
Dr. Monika Hauser ist Fachärztin für Gynäkologie und feministische Aktivistin. 1993 gründete sie die Frauenrechtsorganisation medica mondiale e.V., die sich seit über 30 Jahren gegen sexualisierte Kriegsgewalt einsetzt und Machtverhältnisse bekämpft, die Frauen unterdrücken und verletzen. Dabei unterstützt medica mondiale Überlebende auf vielfältige Weise. Für ihre Initiative erhielt Hauser zahlreiche Auszeichnungen und Ehrungen, u.a. den als Alternativen Nobelpreis bekannten Right Livelihood Award 2008.
Nora Kellner
Nora Kellner hat Politikwissenschaft und Soziologie studiert und absolviert ihren Master in Gender und Queer Studies. Aufgerüttelt durch persönliche Erfahrungen zeigt sie in ihrem ersten Buch „OpferMacht. Klartext reden über sexualisierte Gewalt“, wie sich sexualisierte Gewalt auf das Leben von Betroffenen auswirkt. In der Analyse ihrer eigenen Geschichte nimmt sie immer wieder Bezug auf gesellschaftliche Debatten und verdeutlicht die strukturellen Dimensionen sexualisierter Gewalt.
Dr. Jonas Kneer
Dr. Dipl.-Psych. Jonas Kneer ist Psychologischer Psychotherapeut und Sexualtherapeut (DGSMP) und arbeitet beim Präventionsprojekt „I can change“. Das Forschungs- und Behandlungsprojekt zur Prävention und Behandlung dysregulierter Sexualität ist ein diagnostisches und therapeutisches Angebot. Es soll Menschen unterstützen, die unter sexuellen Impulsen leiden und Hilfe suchen, weil sie fürchten, diese nicht mehr kontrollieren zu können.
Laura Leupi
Laura Leupi arbeitet für verschiedene Theater und schreibt Prosa- und Performancetexte. Zuletzt war Laura Leupi Hausautor*in am Theater Basel. Lauras Debüt „Das Alphabet der sexualisierten Gewalt“ wurde beim Bachmannpreis 2023 mit dem 3sat-Preis und 2025 mit einem Schweizer Literaturpreis ausgezeichnet.
Loraine Dabaly Rehm
Loraine Dabaly Rehm ist eine erfahrene Pädagogin mit über 20 Jahren Praxis in der Arbeit. Ihr Fachwissen verbindet tiefgehende pädagogische Expertise mit praxisnaher Projektarbeit, engagiertem Ehrenamt und gesellschaftspolitischem Aktivismus. Als Pan-Afrikanistin bringt sie zudem einen kritischen, intersektionalen Blick auf Strukturen und Bildungschancen ein.
Lilian Schwerdtner
Lilian Schwerdtner hat Philosophie, Soziologie und jeweils noch ein bisschen Gender Studies, Politikwissenschaft und Psychologie in Münster, Wien, Berlin und Vilnius studiert. Seit #MeToo beschäftigt sie sich theoretisch und aktivistisch mit sexualisierter Gewalt und ist Teil des Berliner Kollektivs Actions against Rape Culture. Seit 2020 produziert das Kollektiv den Podcast Not your Opfer, mit dem Betroffene unterstützt und Empowermentstrategien geteilt werden sollen.
Dr. Laura Wolters
Dr. phil. Laura Wolters ist Sozialwissenschaftlerin und arbeitet in der Forschungsgruppe Demokratie und Staatlichkeit am Hamburger Institut für Sozialforschung. Sie studierte Philosophie und Politikwissenschaft an den Universitäten Osnabrück und Bremen. In ihrer Dissertation „Vom Antun und Erleiden“ (Hamburg 2022) hat sie eine soziologische Perspektive auf gemeinschaftlich begangene sexuelle Gewalt ausgearbeitet. Inzwischen arbeitet sie an einem Forschungsprojekt zur Geistesarbeit innerhalb der radikalen Rechten.
Sadaf Zahedi
Sadaf Zahedi ist eine afghanisch-deutsche Schriftstellerin, Aktivistin und Poetry-Slammerin. Ihre künstlerische und politische Arbeit ist geprägt von den Themen Flucht, Identitätssuche und dem Kampf um persönliche Freiheit. Sie engagiert sich insbesondere für die Rechte von Frauen und Mädchen sowie für den Zugang zu Bildung unabhängig von Schrift und Büchern. Zahedi ist Gründerin des Vereins „Bildung ohne Bücher“
23.05.2025 | 2025, Frauen in Wirtschaft und dem Öffentlichen Dienst, Frauen und Gesellschaft, Veranstaltungen
Unter dem Titel
„Frauen und Finanzen – Nimm Deine finanzielle Zukunft jetzt selbst in die Hand“
laden das Ministerium für Familie, Frauen, Kultur und Integration (MFFKI) sowie die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz am 16. Juni 2025 in das Landesmuseum Mainz ein.
Die Veranstaltung richtet sich vor allem an junge Frauen, die sich frühzeitig und selbstbestimmt mit finanziellen Themen wie Budgetplanung, Versicherungen, Geldanlage und Altersvorsorge auseinandersetzen möchten.
Gerne können Sie den Einladungsflyer an interessierte Personen weiterleiten – auch innerhalb Ihrer Dienststelle. Viele haben Töchter, Nichten oder andere junge Frauen im Umfeld, für die dieses Angebot von besonderem Interesse sein könnte.
Die Veranstalter*innen freuen sich über zahlreiche Weiterleitungen und eine rege Teilnahme.
Den Einladungsflyer mit weiteren Informationen finden Sie hier.
6.11.2024 | 2024, Veranstaltungen
Die Talk Time Veranstaltung „Antifeminismus der extremen Rechten und die Auswirkungen auf die Arbeitswelt“ findet als Online-Workshop via Zoom am Mittwoch, 04.12.2024 von 12 bis 13 Uhr statt und ist kostenfrei.
Weitere Informationen für die Anmeldung finden Sie im Flyer: Talk Time „Antifeminismus“
23.10.2024 | 2024, Veranstaltungen
Nachfolgend Veranstaltungshinweise zu Online Workshops für Frauen im Oktober und November:
Die Workshops finden im Rahmen des vom MFFKI geförderten Projektes „Fair Pay in Rheinland-Pfalz“ statt.
Eine PDF mit Details zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie verlinkt (klick auf das Datum) bzw. auf der Webseite von Arbeit und Leben gGmbH: www.arbeit-und-leben.de/projekte/fair-pay-in-rheinland-pfalz.
Online Workshop „Starke Stimme – Starke Frau“
am 08.11.2024 von 9:00 bis 12:00 Uhr
Anmeldung: www.arbeit-und-leben.de/anmeldung/8941
oder am 25.11.2024 von 16:00 bis 19:00 Uhr
Anmeldung: www.arbeit-und-leben.de/anmeldung/8942
Online Workshop „Familie, Beruf, Karriere und Mental Load – Mentale Belastung fairteilen“
am 29.10.2024 von 14:30 bis 17:00 Uhr
Anmeldung: www.arbeit-und-leben.de/workshop/anmeldung/465-familie-beruf-karriere-und-mental-load-24-2
8.01.2024 | 2024, Veranstaltungen
Der Kommunalpolitik fehlen die Frauen… nicht mal 10 Prozent der Ratsmitglieder deutschlandweit sind weiblich. Vielleicht würden Sie als Frau gerne in die Kommunalpolitik einsteigen, fragen sich aber: „Schaffe ich das? Und was käme da auf mich zu?“. Dann ist dieser „Schnupper-Abend“ genau das Richtige für Sie! Lassen Sie sich umfassend informieren, stellen Sie Ihre Fragen und diskutieren Sie mit Frauen, die schon länger in der Kommunalpolitik aktiv sind.
Dieses Seminar wird im Rahmen der Kampagne “Kommunalpolitik braucht Frauen“ des Ministeriums für Familie, Frauen, Kultur und Integration Rheinland-Pfalz gefördert und kann deshalb zu einer besonders günstigen Seminargebühr gebucht werden.
Der „Schnupper-Abend Kommunalpolitik“ für Frauen ist eine 2-stündge Abendveranstaltung mit einer Übersicht zum kommunalpolitischen Engagement. Die Veranstaltung findet am 14.02.2024 in Baar, Eifel, statt.
Ihre Ansprechpartnerin:
Christel Prager
Tel.: 06742/89596-49
seminar[at]akademie-rlp.de
Seminarhaus VILLA Belgrano
Rheinallee 55, 56154 Boppard
Anmeldemöglichkeit unter: www.akademie-rlp.de/2024/3.3.38/