Service- und Vernetzungsstelle
für Gleichstellungsbeauftragte in Rheinland-Pfalz

Impulswoche Frau und Beruf vom 10.-14.11.2025

Vom 10. November 2025 bis 14. November 2025 findet erneut die Impulswoche „Frau und Beruf“ in Rheinland-Pfalz statt.
Die sechs Beratungsstellen Frau und Beruf haben gemeinsam mit Arbeit und Leben gGmbH ein vielseitiges Programm entwickelt. Die Veranstaltungen und Workshops finden Online oder in Präsenz statt.

Mehr Informationen finden Sie im Flyer.

Junge Frauen wünschen sich mehr Informationen zu Hormonen

Hormone steuern fast alles im Körper – von Stoffwechsel über Fruchtbarkeit bis zur Stimmung. Doch viele Frauen fühlen sich im Alltag mit ihrem Wissen darüber allein gelassen. Das zeigt eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag der IKK classic. Fast jede zweite Frau (46 Prozent) wünscht sich mehr Informationen zu Hormonen und ihrer Wirkung. Besonders deutlich ist der Wissensdurst bei jungen Frauen: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen sind es sogar 69 Prozent, bei den 30- bis 39-Jährigen 57 Prozent. Der Wunsch nach mehr Information nimmt zwar mit steigendem Alter ab (40-54 Jahre: 41 Prozent), hält sich aber mit etwas unter einem Drittel (31 Prozent) in der ältesten Befragungsgruppe (55-70 Jahre) immer noch auf einem hohen Niveau.

Weitere Informationen: https://www.ikk-classic.de/presse/studien/Forsa-Umfrage-Hormone

Frauen nur mitzudenken, reicht nicht aus

Die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung und stellvertretende dbb Bundesvorsitzende, Milanie Kreutz, forderte anlässlich des Internationalen Tags der Frauengesundheit: „Wir brauchen endlich mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für Frauengesundheit“.
Weiter: „Mehr Awareness ist nicht nur in der Pharmaindustrie notwendig, sondern speziell auch bei Ärztinnen und Ärzten, denn bestimmte Erkrankungen äußern sich bei Frauen anders als bei Männern. Es reicht nicht aus, Frauen nur ‚mitzudenken‘. Frauengesundheit muss sich als eigener Schwerpunkt etablieren.“
Obwohl die Pharmaindustrie eines der größten Forschungsgebiete auf der Welt umfasst, beschäftige sich die medizinische Forschung leider immer noch ganz überwiegend allein mit dem Körper des Mannes, erklärte Kreutz. Es gebe Beschwerden und Erkrankungen, von denen nur oder deutlich häufiger Frauen betroffen sind. Dazu zählen zum Beispiel Brustkrebs, Gebärmutterhalskrebs und Endometriose. „Grade letztere wird in der Öffentlichkeit vielfach noch nicht als schwere Erkrankung wahrgenommen, weshalb sich Betroffene häufig mit Unverständnis der Männerwelt auseinandersetzen müssen“, kritisierte Kreutz.

Die ganze Pressemitteilung finden Sie unter: www.dbb-frauen.de/artikel/frauen-nur-mitzudenken-reicht-nicht-aus.html