Service- und Vernetzungsstelle
für Gleichstellungsbeauftragte in Rheinland-Pfalz

In Deutschland gehen die Meinungen darüber, wie weit die Gleichstellung von Frauen und Männern vorangekommen ist, deutlich auseinander. Laut einer aktuellen Ipsos-Umfrage anlässlich des Weltfrauentags 2026 ist fast die Hälfte der Deutschen (46 Prozent) der Ansicht, dass bereits genug für die Gleichstellung getan wurde – elf Prozentpunkte mehr als noch 2019. Nahezu ebenso viele Befragte (45 Prozent) sehen das jedoch anders und halten weitere Maßnahmen für notwendig.
Besonders deutlich zeigt sich eine Geschlechterlücke bei den Einschätzungen: Während eine Mehrheit der Männer (55 Prozent) den bisherigen Einsatz für ausreichend hält, stimmen nur 36 Prozent der Frauen dieser Aussage zu. Die Ergebnisse sind Teil einer internationalen Ipsos-Befragung unter mehr als 23.000 Menschen in 29 Ländern, die Einstellungen zu Rollenbildern, Arbeitsteilung und Frauen in Führungspositionen untersucht.
Ein weiteres Ergebnis der Studie: Im internationalen Vergleich vertreten Männer der Generation Z unter allen befragten Gruppen die traditionellsten Ansichten zur Rollenverteilung. Besonders deutlich wird dieser Unterschied im Vergleich zu Männern aus der Babyboomer-Generation.

Weiter Informationen und Ergebnisse der Umfrage finden Sie hier: https://www.ipsos.com/de-de/studie-weltfrauentag-2026