Die Bundesregierung hat den Evaluierungsbericht zur Wirksamkeit des Bundesgleichstellungsgesetzes (BGleiG) für den Zeitraum 2021 bis 2024 vorgelegt. Der Bericht bestätigt, dass das Gesetz einen wichtigen Beitrag zur Gleichstellung von Frauen und Männern im Bundesdienst leistet.
Insbesondere der Frauenanteil in Führungspositionen ist in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. Seit 2019 verzeichnet der Bundesdienst in allen Verwaltungsbereichen kontinuierliche Fortschritte. Gleichzeitig zeigt die Evaluation, dass Gleichstellung noch nicht in allen Dienststellen gleichermaßen verankert ist.
Bundesfrauenministerin Karin Prien betont, der Bund gehe als Arbeitgeber mit gutem Beispiel voran, dürfe in seinem Engagement für Gleichstellung und Chancengerechtigkeit jedoch nicht nachlassen.
Der Bericht empfiehlt unter anderem verpflichtende Schulungen für Führungskräfte sowie eine stärkere Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten. Auch bei der Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf wurden Fortschritte erzielt, bestehende Potenziale jedoch noch nicht vollständig ausgeschöpft.
Die Bundesregierung greift die Empfehlungen der Evaluation auf. Das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend will die Umsetzung des Gesetzes künftig mit weiteren Unterstützungsangeboten begleiten.
Den Bericht sowie weitere Informationen finden Sie auf:
www.bmbfsfj.bund.de/bericht-zum-bundesgleichstellungsgesetz
www.bmbfsfj.bund.de/frauen-in-fuehrungspositionen/bundesverwaltung