Geschichte

Geschichte

Die Ausgangssituation

Über 1000 Gleichstellungsbeauftragte arbeiten – seit 1996 auf der Grundlage des LGG in den Behörden und Verwaltungen des Landes Rheinland-Pfalz – als Beraterinnen der Dienststellenleitungen maßgeblich daran mit, die Gleichstellung in den öffentlichen Verwaltungen voranzutreiben. Mit ihrer Bestellung übernehmen sie eine sehr vielfältige, dienstliche Aufgabe: Sie wirken an allen sozialen, organisatorischen und personellen Maßnahmen mit, die die weiblichen Beschäftigten betreffen, sie sind Beraterinnen für ihre Kolleginnen, sie geben Impulse in der Dienststelle, um dort mehr Chancengleichheit zu schaffen, wo Frauen noch Hindernisse in den Weg gelegt werden.

Das Problem

Für diese Aufgaben haben sie kaum zeitliche oder finanzielle Ressourcen. Außerdem arbeiten sie – anders als Personalratsmitglieder – hauptsächlich als Einzelkämpferinnen vor Ort.

Die Lösung

Um bessere Kommunikationsstrukturen untereinander zu schaffen, haben sich die Gleichstellungsbeauftragten 1997 zu einer landesweiten Arbeitsgemeinschaft (LAG-LGG) zusammengeschlossen. Eine der Forderungen war die Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Gleichstellungsbeauftragten.
Diesen Gedanken hat das damalige Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familie und Frauen (bis Dezember 2006 Ministerium für Bildung, Frauen und Jugend) zusammen mit dem Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität aufgegriffen. Mit Beteiligung der LAG-LGG wurde eine Service- und Vernetzungsstelle konzipiert und finanziert, die 2001 ihre Arbeit aufgenommen hat.

>> zum Gesetzestext

  • Unterstützung

    Die Arbeit der Vernetzungsstelle wird gefördert vom Ministerium für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen Rheinland-Pfalz.  http://mifkjf.rlp.de/frauen/