Sprecherinnen

Sprecherinnen

Die sechs Sprecherinnen der Landesarbeitsgemeinschaft werden für 3 Jahre gewählt.

Die aktuellen Sprecherinnen sind:

Corinna Appelshäuser

Corinna Appelshäuser ist als Diplomverwaltungswirtin im Frauenbüro der Stadtverwaltung Mainz tätig. Das Amt der stellvertretenden Gleichstellungsbeauftragten nach dem LGG übt sie seit dem Jahr 2016 aus.
Nach dem Studium arbeitete sie zuerst in der Personalabteilung und später im Liegenschaftsamt. Grade die Erfahrungen in der Personalabteilung motivieren sie besonders, die Führungskräfte bei der Personalauswahl zu unterstützen und geschlechtergerechte Entscheidungen zu treffen. Sie setzt sich für mehr Frauen in Führungspositionen, Führungsfortbildungen und die Durchführung von Mentoringprojekten ein. Neben der Personalbetreuung ist auch die Personalentwicklung ein besonderer Interessensschwerpunkt.
Besonders am Herzen liegen ihr die Veranstaltungen für jüngere Frauen. Bei jungen Frauen hat der Begriff „Gleichstellung“ oft an Bedeutung verloren – dabei reicht ein Blick in die Zeitung oder die Fernsehnachrichten um zu sehen, wie schnell demokratische Entwicklungen und Errungenschaften gefährdet sind und sein können. Auch das Thema Altersarmut bei Frauen gerät allzu oft in Vergessenheit bei den jüngeren Generationen.
Es gibt noch einiges zu bewegen, um die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen – und grade deshalb ist Netzwerkarbeit so wichtig. „Ich freue mich auf den Austausch mit den Kolleginnen in Rheinland-Pfalz – zusammen können wir viel bewegen!“.

Kontakt:
Corinna Appelshäuser
Stellv. Gleichstellungsbeauftragte Stadtverwaltung Mainz
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Tel.: 06131-123253
E-Mail: Corinna Appelshäuser

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Anouschka Erny-Eirund

P1070185-2 Anouschka Erny-Eirund ist Diplom-Sozialpädagogin (FH), Systemische Coach (DGSF) und Mediatorin (ausgebildet nach den Richtlinien des Bundesverbandes Mediation). Sie lebt mit ihrem Mann und zwei Söhnen in Wiesbaden.

Seit Oktober 2015 ist sie im Frauen- und Gleichstellungsbüro der Universitätsmedizin Mainz als hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte für nicht wissenschaftliche Beschäftigte nach dem LGG-Rheinland-Pfalz angestellt. Diese Funktion hatte sie an der Universitätsmedizin Mainz bereits von 2001 bis 2005 inne. 2006 bis 2015 war sie für das Konfliktmanagement der Universitätsmedizin Mainz verantwortlich.

Anouschka Erny-Eirund spezialisierte sich bereits in Ihrem Studium auf den Schwerpunkt „Soziale Arbeit mit Frauen“ und blickt nun auf eine über 20jährige Berufserfahrung zu den Themenfeldern Sexuelle Gewalt an Frauen, Frauenförderung, Konfliktmanagement, Vereinbarkeit von Beruf und Familie, geschlechtergerechte Sprache, Projekt- und Netzwerkarbeit.

Neben der kontinuierlichen beruflichen Weiterentwicklung hält Frau Erny-Eirund die Weiterentwicklung der persönlichen Kompetenzen für unabdingbar für die Tätigkeit als Gleichstellungsbeauftragte. Dazu gehören Lebenserfahrung, hohe Frustrationstoleranz, Reflexionsfähigkeit bezüglich eigener Diskriminierungserfahrungen, Rollendistanz und Konfliktfähigkeit.

Gleichstellungsarbeit ist für sie eine Managementaufgabe zur Schaffung geschlechtergerechter Strukturen. Zu normativer Anerkennung gehört ebenso die faktische Durchsetzung. In der Sprache der Genderforschung wäre das die Mitwirkung daran, langfristig die Kategorie Geschlecht zu dekonstruieren .Für Frau Erny-Eirund ist das im öffentlichen Dienst ein lohnenswertes Ziel, wozu das neue LGG beitragen wird.

Kontakt:
Anouschka Erny-Eirund
Universitätsmedizin Mainz
Frauen- und Gleichstellungsbüro
Langenbeckstr. 1
55131 Mainz
Tel.: 06131/173-372
E-Mail: Anouschka Erny-Eirund

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Doris Eyl-Müller

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Doris Eyl-Müller ist seit 1995 hauptamtliche Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Neuwied und somit auch behördliche Gleichstellungsbeauftragte für die Kreisverwaltung. Ihre Überzeugung, dass Bildung eine wichtige Rolle für die Persönlichkeitsentwicklung des Individuums spielt und Ungerechtigkeiten nicht einfach ertragen werden dürfen, war Motivation für das Lehramtsstudium der Mathematik und Biologie und die politische Arbeit.

Nach dem Studium arbeitete sie zunächst in der Erwachsenenbildung und setzte ein Jahr später ihr hochschulpolitisches Engagement als politische Geschäftsführerin eines Studierendenverbandes auf Bundesebene fort. Naturgemäß waren Hochschul- und Bildungspolitik Arbeitsschwerpunkte. „An der Uni und in der Politik lernte ich, dass die Unterrepräsentanz von Frauen in den naturwissenschaftlichen Fachbereichen, in der Professorenschaft, in den Aufsichtsräten, in den Führungspositionen der politischen Parteien in den gleichen Kontext wie Gewalt gegen Frauen oder auch Rollenklischee gehören und nicht nur eine maßlose Ungerechtigkeit gegenüber Frauen darstellen sondern für die Entwicklung einer Gesellschaft völlig kontraproduktiv sind““ so Doris Eyl-Müller. Viele der zu Beginn der Gleichstellungsarbeit gewonnenen Erkenntnisse und daraus resultierenden Forderungen der Gleichstellungsbeauftragten sind heute endlich Bestandteil einer modernen Personalpolitik. Jahre hat es gedauert, bis auch Personalverantwortliche erkannten: Telearbeitsplätze, Teilzeitmodelle oder Auditierungsverfahren zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf senken mittel- und langfristig Lohnkosten; Transparenz und standardisierte Verfahren bei Beförderungen oder auch Einstellungen wirken positiv auf die Motivation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Um aber die Innovationskraft der Gleichstellungsarbeit und die Motivation der Gleichstellungsbeauftragten zu erhalten, ist eine Vernetzung notwendig, denn noch ist nicht alles so, wie das Grundgesetz es im Artikel 3, Absatz 2 es vorsieht: „Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin“.

Kontakt:
Doris Eyl-Müller
Gleichstellungsbeauftragte Kreis Neuwied
Wilhelm-Leuschner Str. 9
56564 Neuwied
Tel.: 02631/804-410
E-Mail: Doris Eyl-Müller

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Dr. Tanja Gölz

Seit 1994 ist Dr. Tanja Gölz als Musikwissenschaftlerin im Editionsprojekt „Gluck-Gesamtausgabe“ bei der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur beschäftigt. In diesem Bereich hat sie Einblick in die arbeitspolitische Situation von Frauen in der Wissenschaft, deren Anteil in der Mainzer Akademie mittlerweile 43% beträgt. Kurz nach Inkrafttreten des LGG wurde Dr. Tanja Gölz 1995 zur Gleichstellungsbeauftragten dieser wissenschaftlichen Einrichtung bestellt und hat während ihrer Tätigkeit erfahren, wie lange und mitunter beschwerlich der Weg von der Verabschiedung eines Gesetzes bis zu dessen konsequenter und erfolgreicher Umsetzung sein kann: „Aber es lohnt sich, ihn zu beschreiten, wenn am Ende ein so wichtiges Ziel wie die tatsächliche Gleichstellung von Frauen und Männern steht.“
In vielen Bereichen hält Dr. Tanja Gölz immer noch ein gesellschaftliches Umdenken für unverzichtbar, um sinnvolle Gesetzesvorgaben mit Leben anzufüllen. Insbesondere die Vereinbarkeit von Familie und Beruf darf nicht länger als reines Frauenthema behandelt werden. „Der Gesetzgeber hat längst erkannt, dass er beiden Elternteilen gleichberechtigt die Möglichkeit einräumen muss, Familienarbeit mit Erwerbstätigkeit in Einklang bringen zu können. Nun sollten auch Männer und Frauen gleichermaßen die Vorzüge flexibler Arbeitszeitgestaltung und qualifizierter Kinderbetreuung für sich entdecken, denn nur so wird es gelingen, auf dem Arbeitsmarkt bestehende Benachteiligungen gemeinsam abzubauen.“

Kontakt:
Dr. Tanja Gölz
Gleichstellungsbeauftragte der Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
Geschwister-Scholl-Str. 2
55131 Mainz
Tel.: 06131/577-240
E-Mail: Tanja Gölz

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Birgit Löwer

Birgit Löwer ist Diplom-Sozialpädagogin (FH) und Personalreferentin mit den Schwerpunkten Personalentwicklung und Personalbeschaffung und seit dem 1. Januar 2010 sowohl als kommunale wie auch als behördliche Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frankenthal (Pfalz) tätig. Zusätzlich nimmt sie die Aufgaben als Beauftragte für die Belange behinderter Menschen wahr. Zuvor war sie jeweils mehrere Jahre im Personalbereich beim Deutschen Olympischen Sportbund und bei der Sparkasse Südliche Weinstraße und von 1996 – 2003 als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Worms beschäftigt. Für Birgit Löwer stellt der demografische Wandel der Gesellschaft für die Kommunen eine der zentralen Herausforderungen dar. Dass es parallel dazu weitere verwaltungsinterne Handlungsbedarfe gibt, z. B. aufgrund der Altersstruktur der Beschäftigten, ist ihrer Meinung nach aber bisher noch zu wenig ins Blickfeld der kommunalen Personalentwicklungskonzepte gerückt. Vor diesem Hintergrund misst sie der Gestaltung einer an Lebensphasen orientierten Personalentwicklung besondere Bedeutung zu und begreift dies als Chance, Frauenförderung weiter voran zu bringen, gemäß dem Motto: „Nachfolge ist weiblich“. In diesem Zusammenhang sieht sie auch das Thema Führungskompetenzen untrennbar mit dem Thema Personalentwicklung verbunden: „Die Förderung beruflicher Handlungskompetenzen muss sich viel stärker das Wissen um Genderkompetenz zu eigen machen und nutzen, um Potentiale zu identifizieren und für die Entwicklung von weiblichen (Nachwuchs-) Führungskräften einzusetzen“, ist die kunst- und sportbegeisterte Birgit Löwer überzeugt.

Kontakt:
Birgit Löwer
Gleichstellungsbeauftragte
Stadtverwaltung Frankenthal (Pfalz)
Rathausplatz 2-7
67227 Frankenthal (Pfalz)
Tel.: 06233/89-385
Fax: 06233/89-550
E-Mail: Birgit Löwer
E-Mail: Gleichstellungsstelle Stadt Frankenthal (Pfalz)

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Astrid Streb

Streb_Astrid_DRVRheinland-Pfalz-150x150[1]Astrid Streb ist als Diplomverwaltungswirtin bei der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz in Speyer tätig. Das Amt der Gleichstellungsbeauftragten übt sie seit dem Jahr 2011 aus. Sie hat ein offenes Ohr für die Bedürfnisse der Kolleginnen und Kollegen und unterstützt die Geschäftsleitung darin, geschlechtergerechte, LGG konforme Entscheidungen zu treffen. Innerhalb ihrer Behörde arbeitet sie eng mit der Personalbetreuung und der Personalentwicklung zusammen und ist gut mit Personalrat und betrieblichem Sozialdienst vernetzt. Sie setzt sich ein für mehr Frauen in Führungspositionen und höhere Akzeptanz von Jobsharing auf führenden Dienstposten. Den aktuellen Frauenförderplan hat sie wesentlich mitgestaltet.

Besonders am Herzen liegen ihr die jährlichen Informationveranstaltungen für Beurlaubte und dass bei den jüngeren Kolleginnen und Kollegen das Interesse für Gleichstellungsthemen geweckt wird. Ihr Engagement im lokalen Bündnis der Stadt Speyer, dem „Runden Tisch für Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, zeigt sich z.B. in der Organisation der Ferienbetreuung „Wilde 13“ und in den Treffen für Alleinerziehende.

Um immer wieder neue Impulse für ihre Arbeit zu gewinnen, ist ihr der Austausch mit den rheinland-pfälzischen Gleichstellungsbeauftragten in Mainz genauso wichtig wie die bundesweiten Tagungen der Gleichstellungsbeauftragten der regionalen Rentenversicherungsträger. Sie schätzt es, das Amt der Gleichstellungsbeauftragten bei einem Rentenversicherungsträger auszuüben. Da Frauen besonders häufig von Altersarmut betroffenen sind, ist es eines der Grundanliegen der gesetzlichen Rentenversicherung, Frauen gut zu informieren und zu beraten.

Kontakt:
Astrid Streb
Gleichstellungsbeauftragte Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz
Eichendorffstr. 4-6
67340 Speyer
Tel.: 06232/17-2428
E-Mail: Astrid Streb

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Andrea Weger

Andrea Weger arbeitet seit 1998 in der JVA Frankenthal im mittleren Vollzugsdienst.  In dieser Zeit hatte sie die Position der stellvertretende Dienstplangruppen-Leiterin sieben Jahre lang inne. Ihr Einsatzgebiet ist hauptsächlich der Bereich Strafhaft. Zur Gleichstellungsbeauftragten wurde sie am 01.01.2009 bestellt. Da sie außerdem Mitglied der Arbeitsgruppe Öffentlichkeitsarbeit in der JVA Frankenthal ist, besucht Andrea Weger im Rahmen dieser Aufgaben auf Anfragen Schulen und andere Ausbildungsstätten und informiert über Arbeit und Berufsbild der Justizvollzugsbeamten und –beamtinnen.

Gleichstellungsarbeit bedeutet für Andrea Weger nicht nur das „Überwachen“ der Chancengleichheit für Männer und Frauen, sondern auch die Herstellung von Transparenz für die unterschiedlichen Bedürfnisse der Geschlechter. Durch offene Dialoge und flexible Lösungen kann man auch in einem männerdominierten Bereich die Akzeptanz vergrößern und so zu einer guten Zusammenarbeit beitragen.

Kontakt:
Andrea Weger
Gleichstellungsbeauftragte Justizvollzugsanstalt Frankenthal
Ludwigshafener Straße 20
67227 Frankenthal
Tel.: 06233/364-114
E-Mail: Andrea Weger

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