Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

 

 

Aktuelle Urteile zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz finden sie hier.

Einleitung

Mit dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) hat Deutschland die europäischen Richtlinien erfüllt und europäisches Recht in nationales Recht umgesetzt. Das AGG wurde zum 18. August 2006 rechtswirksam. Durch das AGG wird des Beschäftigtenschutzgesetz vom Juni 1994 außer Kraft gesetzt.

Künftig sind im Beruf Benachteiligungen aufgrund des Geschlechts, der Rasse oder ethnischen Herkunft, der Religion und Weltanschauung verboten. Nicht jede Ungleichbehandlung ist eine Benachteiligung. Spezifische Fördermaßnahmen, die bestehende Nachteile ausgleichen sollen, bleiben erlaubt – beispielsweise die Frauenförderung.

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Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Gemäß § 25 Abs. 1 AGG hat das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend die Antidiskriminierungsstelle des Bundes eingerichtet. Am 01. Februar 2007 wurde Martina Köppen als Leiterin eingeführt.

Die ADS ist in ihrer Arbeit unabhängig. Sie berät Menschen, die sich aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität benachteiligt fühlen. Alle vier Jahre leitet die ADS dem Deutschen Bundestag einen Bericht über Benachteiligungen aus den genannten Gründen zu; der erste Bericht wird voraussichtlich im Jahr 2009 vorgelegt. Außerdem hat die ADS den gesetzlichen Auftrag, Nichtregierungsorganisationen sowie Einrichtungen, die auf europäischer, Bundes-, Landes- oder regionaler Ebene zum Schutz vor Benachteiligungen tätig sind, in ihre Arbeit mit einzubeziehen. Sie wird durch einen beratenden Beirat begleitet werden.

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Studien

Wahrnehmung von Diskriminierung und Antidiskriminierungspolitik in unserer Gesellschaft – Abschlussbericht
(Eine sozialwissenschaftliche Untersuchung von Sinus Sociovision für die Antidiskriminierungsstelle des Bundes Heidelberg, Juli 2008)

Diskriminierung im Alltag (PDF-Datei, 4,39 MB)

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Downloads & Arbeitshilfen

Gesetzestext Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (PDF-Datei, 127 KB)

Checklisten zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz für die Praxis (PDF-Datei, 18,2 KB)

Hrsg. vom DGB Hamburg

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Literatur zum AGG

AGG Wegweiser (PDF-Datei, 359 KB)

Die Broschüre der Antidiskriminierungsstelle des Bundes informiert über das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz. Wer sich diskriminiert fühlt, bekommt mit dem AGG-Wegweiser einen Überblick über Handlungsmöglichkeiten. Fachleuten und Beratungsstellen dient die Broschüre als Nachschlagwerk. Ein umfangreiches Stichwortverzeichnis und zahlreiche Beispiele erleichtern allen Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zum Gesetz.
Stand November 2008

DGB-Broschüre zum AGG
Zur ersten Orientierung für die Handhabung des Gesetzes gibt es aus der Reihe „Informationen zum Arbeits- und Sozialrecht“ eine DGB-Broschüre mit einem Überblick über die Neuregelungen und praktischen Erläuterungen.
Sie kann bestellt werden gegen eine Gebühr von 1,00 Euro zzgl. Porto und Versand per E-Mail an Bestellservice@toennes-Bestellservice.de
oder per Fax: 030-81 45 93 99.

Zeitschrift zum Antidiskriminierungsrecht
Hrsg. ist das Europäische Netzwerk unabhängiger Sachverständiger für Anti-Diskriminierungsfragen.
Zu bestellen unter: review@non-discrimination.net

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Sonstiges

Stellungnahme der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Anfrage: „Sind „Ein-Euro-Kräfte“ Beschäftigte im Sinne des § 6 AGG, die somit unter den Schutz des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetztes fallen?“

Stellungnahme der LAG-LGG zur Ausgestaltung der Beschwerdestelle nach dem AGG

(Juni 2007)

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  • Online-Portal der Antidiskriminierungsstelle

    www.antidiskriminierungsstelle.de

     

    Besucheradresse der Antidiskriminierungsstelle des Bundes

    Alexanderstraße 1
    10178 Berlin
    Tel. 030-18555-1865, Fax 030-18555-41865
    E-Mail: ads@bmfsfj.bund.de
    Besuchszeiten: Montag bis Donnerstag, 9 – 12 Uhr

    Postadresse:
    11018 Berlin