Personalentwicklung

Personalentwicklung

Einführung

„Personalentwicklung ist ein systematisch gestalteter Prozess. Er verfolgt das Ziel, das Leistungs- und Lernpotential von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu erkennen, zu erhalten und in Abstimmung mit dem Verwaltungsbedarf systematisch verwendungs- und entwicklungsbezogen zu fördern.“ (vgl. https://www.kgst.de/entwicklung)

Doch geht es nicht nur darum, individuelle Leistungs- und Lernpotentiale zu erkennen und zu fördern. Auch externe Faktoren und Rahmenbedingungen spielen bei Personalentwicklung (PE) eine wichtige Rolle.

Mögliche Einflussfelder sind:

  • Wertewandel, gesellschaftliche Werte und veränderte Erwartungen („Work-Life-Balance“)
  • Demografische Entwicklung
  • Technologische Entwicklung („Arbeitswelt 4.0“ mit Flexibilisierung von Arbeitszeit, Arbeitsort, Arbeitsinhalt, Arbeitsverdichtung)
  • Veränderte politische Rahmenbedingungen (Arbeitsrecht, Arbeitszeitregelungen bspw. Brückenteilzeit) und zunehmende Globalisierung („Diversity“, Integration vielfältiger Beschäftigtengruppen)

Die Einflussfelder wirken sich auf das Handeln der Organisation und damit auf die Anforderungen an die Mitarbeiter/-innen aus. Sie stecken den Gestaltungsbereich von PE als einem Steuerungsinstrument an der Schnittstelle interner und externer Rahmenbedingungen ab: Der quantitative und qualitative Personalbedarf wird in Bezug gesetzt zum Bedarf künftiger Organisations- und Verwaltungsentwicklung.

Die Handlungsfelder der PE sind eng verknüpft mit allen Aufgabenfeldern des Personalmanagements (Personalplanung, Personalbeschaffung, Personaleinsatz…) und reichen weit über die Aus-, Fort- und Weiterbildung hinaus.

PE entwickelt Instrumente, etwa zur Auswahl geeigneter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, stellt sie den Personalverantwortlichen zur Verfügung, begleitet und evaluiert die Maßnahmen und berät und unterstützt sowohl Führungskräfte als auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Damit liegt Personalentwicklung im Verantwortungsbereich vieler Akteurinnen und Akteure.

Aufgabe der Gleichstellungsbeauftragten ist es, PE-Aktivitäten genderspezifisch mitzugestalten und weiter zu entwickeln.

  • Die Autorin

     

    Die Autorin dieses Beitrages ist Birgit Löwer. Sie ist Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Frankenthal (Pfalz).