Personalentwicklung

Personalentwicklung

Einführung und erste Definition

Unter dem Suchbegriff Personalentwicklung (PE) finden sich bei Google mehr als 740.000 Einträge in deutscher Sprache. Der Begriff PE ist schillernd und uneinheitlich. Weder in der Privatwirtschaft noch im Bereich öffentlicher Verwaltungen kommen Gleichstellungsbeauftragte umhin, sich mit PE als Ausdruck und Instrument „zeitgemäßer“ Unternehmensführung zu beschäftigen.

Personalentwicklung subsumiert alle Maßnahmen einer Organisation, welche Leistungs- und Lernpotenziale ihres „Humankapitals“ optimal nutzen. Aber es geht nicht nur darum, individuelle Leistungs- und Bildungspotenziale zu erkennen.

Im Sinne eines „strategischen“ personalwirtschaftlichen Ansatzes soll der quantitative und qualitative Personalbedarf erkannt und in Bezug gesetzt werden zum Bedarf künftiger Organisations- und Verwaltungsentwicklung.

Damit ist die PE ein zentrales Handlungsfeld für betriebliche Gleichstellungspolitik. PE ist sowohl Mittel zur Umsetzung von Gender Mainstreaming-Strategien als auch selbst Gegenstand von gleichstellungspolitischen Aktivitäten.

  • Die Autorin

    Die Autorin dieses Beitrags ist Diplomsozialpädagogin Inge Höhne. Sie arbeitet seit mehr als 25 Jahren für die Münchner Stadtverwaltung und seit 1985 in der Gleichstellungsstelle für Frauen. Daneben ist Inge Höhne freiberuflich als Journalistin tätig. Ihre langjährigen Erfahrungen auf den Gebieten Personalwirtschaft und Gleichstellungsarbeit gibt die frühere Personalrätin und ehrenamtliche Arbeitsrichterin gerne in Fortbildungsveranstaltungen weiter.