Best Practice

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Frauenfördermaßnahmen konkret

 

Behörde
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland – Die Gesundheitskasse
Gleichstellungsbeauftragte
Beate Tömmes
Titel der Maßnahme
Seminar: „Frauen führen anders?“

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Die Themen Frauenförderung und Frauen in Führung haben bei der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland einen großen Stellenwert. Im Seminar haben die Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, sich intensiv mit ihrer persönlichen und beruflichen Weiterentwicklung innerhalb der AOK Rheinland-Pfalz/Saarland zu beschäftigen.
Zielsetzungen
Teilnehmerinnen sollen motiviert und bestärkt werden die Zukunft der AOK mitzugestalten. Es soll Interesse geweckt werden, eine Führungsaufgabe zu übernehmen.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert
Das Seminar besteht aus einer Mischung aus Theorie zum Thema Führung und praktischen Übungen beziehungsweise Gruppenarbeiten. Unter anderem werden die Unterschiede im Führungsverhalten, in Körpersprache und Kommunikation zwischen Mann und Frau erarbeitet und diskutiert. Sich ausschließlich mit Frauen über Themen im Führungskontext auszutauschen, ist für die Teilnehmerinnen interessant und inspirierend.
Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
AOK Rheinland-Pfalz/Saarland

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Behörde
Deutsche Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, Speyer
Gleichstellungsbeauftragte
Monika Hauptmann
Titel der Maßnahme
Ferienbetreuung „Wilde 13“

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Seit 2003 bietet eine Kooperation von Speyerer Behörden und Einrichtungen die Ferienbetreuung „Wilde 13“ an. Eine ein- bzw. zweiwöchige Ferienfreizeit in den Oster-, Sommer- und Herbstferien.
Zielsetzungen
Die Ferienbetreuung garantiert eine arbeitsplatznahe, kostengünstige und fachkundige Unterstützung für Mitarbeitende. Durch die Betreuung ist eine bessere Urlaubsplanung unter den Kollegen sowie eine Vereinbarkeit von Beruf und Familie während der Ferienzeit möglich.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert
Die Ferienfreizeit hat positive Auswirkungen für Kinder und Eltern. Kinder werden durch abwechslungsreiche Programme beschäftigt und unterhalten. Eltern sind flexibler in der Urlaubsplanung.
Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
Ferienfreizeit „Wilde 13“
Flyer Ferienfreizeit „Wilde 13“ (PDF)

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Behörde
Finanzamt Bingen-Alzey
Gleichstellungsbeauftragte
Magdalena Friedrich
Titel der Maßnahme
Konzept zur Unterstützung des beruflichen Wiedereinstiegs

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Für Beschäftigte, die sich in Beurlaubung (z.B. Elternzeit) befinden, ist es wichtig den Kontakt zur Dienststelle aufrecht zu erhalten. Das Konzept des Finanzamt Alzey erleichtert den Beurlaubten die Rückkehr ins Berufsleben. Auch die Arbeitgeber haben angesichts herrschender Personalknappheit ein Interesse daran, Beurlaubten die Rückkehr ins Berufsleben zu erleichtern.
Zielsetzungen
Beschäftigte in Beurlaubung haben durch das Konzept weiterhin Kontakt zur Dienststelle und einen erleichterten Wiedereinstieg ins Berufsleben.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert
Das Konzept besteht aus 3 Modulen:

  • EDV-Ausbildung während der Beurlaubung
  • Regelmäßige Mitteilung von rechtlichen Änderungen innerhalb des Arbeitsgebietes über eine Zeitung
  • persönliche Kontakte durch Angebote zwangloser Treffen.

Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
Finanzamt Bingen-Alzey

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Behörde
Landesamt für Steuern
Gleichstellungsbeauftragte
Beatrix Schneider
Titel der Maßnahme
Betriebliche Pflegeguides – Orientierung für pflegende Beschäftigte

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Beschäftigte müssen eine Pflegesituation bewältigen.
Zielsetzungen
Orientierungshilfe und Informationen über verwaltungsinterne Möglichkeiten zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Pflege und über das externe Hilfsnetz für den Pflegefall.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert

  • Es gibt einen Ansprechpartner*in in allen Dienststellen von Rheinland-Pfalz.
  • Gespräche finden vertraulich „im geschützen Raum“ statt.
  • Eine direkte Kontaktaufnahme zum Pflegeguide kann ohne Einhaltung des Dienstwegs erfolgen.
  • Beschäftigte mit pflegebedürftigen Angehörigen erfahren hier, wo sie Hilfe bekommen.

Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
Landesamt für Steuern

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Behörde
Stadtverwaltung Kaiserslautern
Gleichstellungsbeauftragte
Marlene Isenmann-Emser M.A.
Titel der Maßnahme
Gleichstellungs-Aktionsplan

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Die Stadt Kaiserslautern hat sich 2017 der Europäischen Charta zur Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene verpflichtet. Nach zwei Jahren ist ein Aktionsplan zu erstellen und umzusetzen.
Zielsetzungen
Mit Hilfe der Aktionspläne wird Gleichstellungsarbeit konkret und kann anhand der Umsetzung der Aktionen zur tatsächlichen Gleichberechtigung führen.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert
Durch die praktischen und effektiven Aktionen wird Gleichstellungsarbeit auf allen Ebenen als Querschnittsaufgabe und mit allen Beteiligten als Akteurinnen und Akteure auf vielen Schultern verteilt. Somit wird Gleichstellung Aufgabe aller und nicht nur der Gleichstellungsbeauftragten überlassen.
Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
Gleichstellungs-Aktionsplan

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Behörde
Stadtverwaltung Kaiserslautern
Gleichstellungsbeauftragte
Marlene Isenmann-Emser M.A.
Titel der Maßnahme
Kinder-Ferienbetreuung für die Kinder der Bediensteten

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Da der Urlaub der Bediensteten in der Regel nicht ausreicht, um die Betreuung ihrer Kinder in den Oster-, Sommer- und Herbstferien abzudecken, führt seit einigen Jahren eine Arbeitsgruppe, auf der Grundlage des zweiten Gleichstellungs-Aktionsplans, die Ferienbetreuung erfolgreich selbstständig durch.
Zielsetzungen
Vereinbarkeit von Beruf und Familie soll eher gelingen.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert
Sowohl für die Oster- als auch für die Herbstferien melden sich jeweils 20 Kinder an. Die Kinder haben Freude und Spaß am Ferienprogramm und die Bediensteten können in dieser Zeit ihrer Arbeit nachgehen.
Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
Stadtverwaltung Kaiserslautern

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Behörde
Stadtverwaltung Kaiserslautern
Gleichstellungsbeauftragte
Marlene Isenmann-Emser M.A.
Titel der Maßnahme
Mentoring-Programm

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme
Auf der obersten Führungsebene, sprich: Referatsleitung oder Amtsleitung, waren 2007 von 40 Personen eine weiblich. Seit 2008, dem Start des Mentoring-Programms, steigerte sich der Anteil der Frauen auf der obersten Führungsebene auf 32 Prozent; das sind insgesamt zehn Frauen.
Zielsetzungen
Das Mentoring-Programm wird so lange fortgeführt, bis sowohl auf der obersten als auch auf der mittleren Führungsebene Parität erreicht ist.
Erfahrungswerte und positiver Mehrwert
Mit Hilfe des Mentoring-Programms lernen Frauen ihre Kompetenzen besser kennen und wie sie diese zielführend anwenden können. Die Differenz zwischen ihrer Selbst- und Fremdeinschätzung relativiert sich: Frauen trauen sich schneller zu, sich auf Führungspositionen zu bewerben.
Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
Stadtverwaltung Kaiserslautern

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Behörde
Stadtverwaltung Speyer
Gleichstellungsbeauftragte
Inge Trageser-Glaser
Titel der Maßnahme
„Runder Tisch“ in Speyer zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Konkreter Anlass bzw. Gründe für die Umsetzung der Maßnahme

  • Familienfreundliches Netzwerk der Speyerer Behörden und Organisationen
  • Seit 2002 kontinuierlich aktiv für die Verbesserung der Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Speyer
  • Initiative der Gleichstellungsbeauftragten – Arbeitskreis Gleichstellung Speyer

Zielsetzungen

  • Berufliche Gleichstellung, Vereinbarkeit verbessern
  • Intern: Familienfreundliches Personalwesen
  • Im Netzwerk: Bedarfsgerechte , wohnortunabhängige Angebote der Betreuung
  • Information und Beratung

Erfahrungswerte und positiver Mehrwert

  • Zeitkonflikte werden gemindert
  • Arbeitsabläufe und Arbeitsklima verbessert
  • Mütter werden entlastet
  • Imagegewinn für die Behörden und Unternehmen
  • Lobbyarbeit für die berufstätigen Mütter (Väter)

Weiterführende Materialien (z.B. Links, Leitfäden)
„Runder Tisch“ in Speyer zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf

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