Arbeitsfelder

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Behördliche Gleichstellung in Rheinland-Pfalz

Für viele Frauen ist Erwerbstätigkeit heute eine Selbstverständlichkeit. Mit einem Anteil von 51 Prozent an den Beschäftigten waren Frauen am 30. Juni 2010 im rheinland-pfälzischen Landesdienst gut vertreten. Auf der Basis von Beschäftigtenzahl berechnet, war also eine ausreichende Repräsentanz der Frauen gegeben. Misst man den Frauenanteil im Landesdienst am Beschäftigungsumfang (Vollzeitäquivalent) sinkt er auf 47 Prozent.

Außerdem

  • sind 30 Prozent der Leitungspositionen im Landesdienst mit Frauen besetzt. Dort, wo Zukunft gestaltet wird, wo personalpolitische Inhalte und Ziele entwickelt werden, werden die Potenziale gut ausgebildeter Frauen noch viel zu wenig genutzt.

  • sind 78 Prozent der Teilzeitbeschäftigten weiblich. Ohne die Altersteilzeitbeschäftigten, von denen 57 Prozent Frauen sind, entfallen von den „regulären Teilzeitarbeitsplätzen“ 88 Prozent auf weibliche Beschäftigte. Damit wird deutlich, dass Frauen in vielen Bereichen noch immer weniger am Erwerbsleben partizipieren als Männer. Der hohe Frauenanteil bei Teilzeitbeschäftigungen zeigt einerseits, dass Frauen Familie und Beruf miteinander vereinbaren wollen. Andererseits verfestigt Teilzeit als reine Frauendomäne aber auch die einseitige traditionelle Rollenverteilung.

  • waren unter den im Zeitraum vom 1. Juli 2008 bis 30. Juni 2010 aufgestiegenen Beschäftigten im Durchschnitt 39 Prozent Frauen.

Trotz dieser Hindernisse sind Fortschritte auf dem Weg zu einer tatsächlichen Gleichstellung von Frauen und Männern erreicht worden. Dies ist den Frauen- und Gleichstellungsgesetzen mit ihren personalwirtschaftlichen Frauenförderplänen, Quoten und Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten zu verdanken, die vor Ort in den Dienststellen einen wesentlichen Beitrag zur Umsetzung des Verfassungsauftrages leisten.

  • LGG