Geschlechterklischees schränken weiter die Ausbildungs- und Berufswahl ein

zur Übersicht

Geschlechterklischees schränken weiter die Ausbildungs- und Berufswahl ein

17.07.2019

Auf einer Veranstaltung der Initiative „Klischeefrei“ in Berlin forderte der Präsident des deutschen Industrie- und Handelskammertags, Eric Schweitzer: „Mädchen und Jungen sollten sich bei der Berufswahl mehr an individuellen Stärken und Interessen orientieren als an gängigen Rollenbildern.“ Die jungen Leute folgten auch heute noch zu oft Geschlechterklischees, die ihre Berufswahl einschränkten. Nach wie vor sei bei den männlichen Auszubildenden der Kfz-Mechatroniker und bei den weiblichen Azubis die Kauffrau für Büromanagement der „mit Abstand beliebteste Ausbildungsberuf“. Dabei gebe es allein im Bereich der Industrie- und Handelskammern mittlerweile rund 250 Ausbildungsberufe. Die Initiative „Klischeefrei“ werbe für eine klischeefreie Ausbildungs- und Berufswahl. Ihr gehörten inzwischen über 160 Partnerinnen und Partner aus Bildung, Politik, Wirtschaft und Forschung an.

Quelle: fpd 737