Service- und Vernetzungsstelle
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Geschlechterklischees in der Werbung

03.07.2019

Die GFMK warnte „auf Sexismus und Geschlechterklischees in der Werbung zu verzichten“. Nach wie vor sei Werbung häufig sexistisch. Produkte würden zunehmend über Geschlechterklischees vermarktet. Tradierte geschlechtsspezifische Rollenzuschreibungen würden durch Gender-Marketing nicht nur gefestigt, sondern auch neue Geschlechterklischees produziert. Sowohl Frauen als auch Männer würden durch eine reduzierte und in Klischees verhaftete Darstellung in der Werbung abgewertet. Die GFMK sieht hier Unternehmen, deren Verbände sowie öffentliche Verwaltungen in der Verantwortung und appellierte an sie, auf Sexismus und Geschlechterklischees in der Werbung zu verzichten und sich eine entsprechende Selbstverpflichtung aufzuerlegen. Die GFMK fordert den Deutschen Werberat auf, seinen Werbekodex weiter zu präzisieren und den Begriff „Sexismus“ aufzunehmen, um Sexismus in der Werbung noch eher und sicherer als solchen erkennen und verfolgen zu können.

Quelle: fpd 737