„Öffentlicher Sektor fährt bei Gleichstellung mit angezogener Handbremse“

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„Öffentlicher Sektor fährt bei Gleichstellung mit angezogener Handbremse“

13.09.2018

„Der Elan der öffentlichen Unternehmen, mehr Frauen in Führungspositionen zu bringen, ist ins Stocken geraten“, dies zeige der aktuelle Public Women-on-Board-Index, teilte die Initiative FidAR in Berlin mit. Der Öffentliche Sektor fahre bei Gleichstellung „mit angezogener Handbremse“. In den 424 größten öffentlichen Unternehmen stagniere der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien auf Vorjahresniveau bei 29,7 %. In den Top-Management-Organen seien nur 18,8 % Frauen vertreten; gegenüber 2017 (17,3 %) ein minimaler Abstieg um 1,5 Prozentpunkte. In der FidAR-Verlautbarung heißt es weiter: „Vergleichbare Werte erzielen die 106 Bundesbeteiligungen. Der Frauenanteil in den Aufsichtsgremien ging hier leicht auf 29,6 % zurück (2017: 29,8 %). In den Top-Management-Organen liegt er bei 17 % (2017: 15,3%).

Den Public Women-on-Board-Index finden Sie hier.

Quelle: fpd 718, FidAR e.V.