Der Teufel im Detail – Genderfallen im Beruf und im Alltag

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Der Teufel im Detail – Genderfallen im Beruf und im Alltag

Eintrag vom 05.12.2016

Inhalt:

Mit rosa Babystramplern und hellblauen Kinderwagen beginnen die Zuschreibungen zweigeschlechtlicher Differenz, die Menschen von Kindesbeinen an noch immer prägen und normieren. Die so angelegten Geschlechterunterschiede verfestigen sich in der Schule und setzen sich oft bei der Studium- und Berufswahl fort. Ein gender-geschulter Blick auf Führungskulturen in Unternehmen und Verwaltungen, auf den Umgang mit unterschiedlichen Lebensentwürfen, auf Kommunikationsformen und Personalentwicklung zeigt, dass Geschlechterstereotypen Strukturen geschaffen haben, die das Erwerbsleben nachhaltig beeinflussen. Es sind häufig die gelernten Zuschreibungen über Männer und Frauen, die es besonders Frauen schwer machen, z.B. in Führungspositionen zu kommen.  In diesen sogenannten „Gender-Fallen“ verfangen sich Männer und Frauen.

Im Seminar geht es darum, diesen Fallen an konkreten Beispielen auf die Spur zu kommen und sie zu reflektieren.

Bereiche dabei sind:

  • Kommunikation und Sprache
  • Leistungs- und Potenzialbeurteilung
  • Führungskulturen

 

Leitung:

Beate Berdel-Mantz

Anmeldung:

Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Termin: 30.03.2017 – 30.03.2017

Anmeldeschluss: 09.03.2017