Gender Working: „Warum Objektivität so schwer ist: Psychologie der Wahrnehmung und (gendergerechten) Beurteilung“

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Gender Working: „Warum Objektivität so schwer ist: Psychologie der Wahrnehmung und (gendergerechten) Beurteilung“

Eintrag vom 05.07.2016

Jede Beurteilung ist subjektiv – das belegen Erkenntnisse aus der Wissenschaft, Studien in der Wirtschaft und oft genug auch die persönliche Erfahrung. Egal wie sehr wir uns um Objektivität bemühen – oft genug schlägt unser Unterbewusstsein uns ein Schnippchen. Brisant wird die Situation bei Beurteilungen vor allem dann, wenn die Unterschiede systematisch nach dem Kriterium „Gender“ betrachtet werden: Frauen werden im Durchschnitt schlechter beurteilt als ihre männlichen Kollegen – was in keiner Verbindung zur tatsächlichen Leistungen steht. Beurteilungen aber sind wichtige Grundlagen zum einen für persönliche Karriereplanung und zum anderen für die Personalentwicklung. Nicht zuletzt können Beurteilungen sich auch auf die Psyche und das Selbstbild auswirken , so dass es in Folge tatsächlich zu schlechteren Leistungen auf Grund von Demotivation kommen kann.

Im Seminar wollen wir uns mit den Gründen für solche Genderverzerrungen bei der Leistungsbeurteilung auseinandersetzen und folgende Fragen bearbeiten: Welche Prozesse laufen bei einer Beurteilung ab? Wo liegen die größten Fallen für Beurteilende? Was braucht es um Diskriminierung bei Beurteilungsverfahren zu vermeiden? Wie „ent“-decke ich selbst Beurteilungsfehler und korrigiere diese?

Seminarnummer: 20160103

Termin: 07. September 2016

Uhrzeit: 9.30-16.30 Uhr

Ort: Johannes Gutenberg-Universität, Mainz

Anmeldeschluss: 17.08.2016

Referentin: Beate Berdel-Mantz, Kommunikationstrainerin und Supervisorin

Kontakt:

Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW)
Sonja Lux M.A.
Forum universitatis I
55099 Mainz
Tel 06131/39-24241
Fax 06131/39-24714
Email: lux@zww.uni-mainz.de

Die Anmeldung erfolgt online oder über ein Anmeldeformular.