Beförderungspraxis im öffentlichen Dienst ist frauenfeindlich

zur Übersicht

dbb: frauenfeindliche Beförderungspraxis im öffentlichen Dienst

Eintrag vom 11.09.2014

Die Vorsitzende der dbb bundesfrauenvertretung, Helene Wildfeuer kritisiert, dass Ausschreibungen von Führungspositionen im öffentlichen Dienst gezielt auf bestimmte, in der Regel männliche Wunschkandidaten zugeschnitten und Frauen dadurch gezielt benachteiligt werden. Sie fordert mehr Transparenz und konkrete Maßnahmen, um dieser frauenfeindlichen Beförderungspraxis entgegenzuwirken „Frauenförderung und Gleichstellungsbemühungen müssen in den Katalog der Leistungskriterien für Führungskräfte in Verbindung mit Sanktionen aufgenommen werden. (…) Wir erwarten hier eine konsequente Qualitätskontrolle nach gleichstellungsrechtlichen Gesichtspunkten auf tatsächliche Eignung der Führungskräfte von oberster Stelle. Und wenn es sein muss, dann müssen bestimmte Funktionen und Aufgaben eben auch wieder entzogen werden.“

Quelle: Frauenpolitischer Dienst  (621)