5. Bericht über die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz

Februar 20, 2017 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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5. Bericht über die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz

10.05.2017
Der fünfte Bericht über die Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes des Landes Rheinland-Pfalz ist dem Landtag zugeleitet worden und kann sowohl auf der Homepage des MFFJIV als auch auf unserer Seite abgerufen werden.
Der aktuelle Umsetzungsbericht, umfasst den Zeitraum 2010-2014. Er knüpft, wie die bisherigen Berichte auch, an den Vorgängerbericht an und dokumentiert die weitere Entwicklung.
Als Schwerpunkte werden die Themenfelder „Frauen in Führungspositionen“ und „Frauen in Gremien“ behandelt. Erstmals wird das Thema „Altersstruktur“ aufgegriffen und zeigt, in welcher Beziehung der Frauenanteil zum Alter der Beschäftigten in der öffentlichen Verwaltung steht.

Den Umsetzungsbericht finden sie hier.

Update:

Hier können Sie sich das Protokoll ansehen, dass im Ausschuss für Gleichstellung und Frauenförderung zum Tagesordnungspunkt 1 „Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes 5. Landesbericht – Zeitraum 2010 bis 2014“ verfasst wurde.

Die Frauenförderung im neuen NRW-Beamtenrecht soll laut eines Gutachtens verfassungswidrig sein

Februar 15, 2017 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Die Frauenförderung im neuen NRW-Beamtenrecht soll laut eines Gutachtens verfassungswidrig sein

08.02.2017
Die Frauenförderung in NRW auf der Grundlage des neuen Landesdienstrechts hat heftigen politischen Widerstand der Opposition (Überlegung einer Verfassungsklage) ausgelöst. Eine Klagewelle, durch männliche Bedienstete, die sich benachteiligt sahen, da sie durch die Gesetzesnovelle auf den Beförderungslisten nach hinten gerutscht seien, wurde verzeichnet. Nach dem seit 01.07.2016 geltenden Recht sind Frauen „bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und Leistung bevorzugt zu befördern“.

Die neue Regelung war nach Klagen betroffener Männer von mehreren Verwaltungsgerichten in Eilverfahren als „verfassungswidrig“ eingestuft worden. So wurde unter Hinweis auf übergeordnetes Bundesrecht befunden, dass für einschränkende landesrechtliche Regelungen kein Raum sei. Die Landesregierung besteht dagegen auf der Verfassungsmäßigkeit der Neuregelung.
Hintergrund des Rechtsstreits ist das „Dienstrechtsmodernisierungsgesetz“ (§ 19 LGB NRW (Landesbeamtengesetz)) vom 01.07.2016. Nach Ansicht der Kläger sowie mehreren NRW-Verwaltungsgerichten verstößt die Vorschrift gegen die grundsätzlich abgesicherte „Bestenauslese“ im öffentlichen Dienst. So garantiert Art. 33 GG („Staatsbürgerliche Rechte“) in Absatz 2: „Jeder Deutsche hat nach seiner Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung gleichen Zugang zu jedem öffentlichen Amte.“

Im Vorfeld wurde das Gesetz durch ein Rechtsgutachten vom ehemaligen Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes Hans-Jürgen Papier abgesichert. Es stützt sich ebenfalls auf das Grundgesetz, allerdings auf Art. 3 GG: „Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.“ Das Gutachten von Papier bezieht sich auf den „Gleichstellungsbericht der Landesregierung“, der zum Stichtag 31.12.2012 ausweise, dass NRW mit einem zwar insgesamt hohen Frauenanteil von 58,7% viele weibliche Beschäftigte im Landesdienst habe, diese dennoch im höheren Dienst in der Minderzahl seien.

Quelle: fpd (680)

Stereotype Rollenbilder im Beruf sind sehr zählebig, auch bei den jungen Frauen

Februar 8, 2017 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Stereotype Rollenbilder im Beruf sind sehr zählebig, auch bei den jungen Frauen

08.02.2017
Im Gespräch mit der Online-Zeitschirift „Mein Business“ erklärt die Geschäftsführerin des Kompetenzzentrums Technik-Diversity-Chancengleichheit und Leiterin der Geschäftsstelle des Nationalen Pakts für Frauen in MINT-Berufen, Ulrike Struwe, dass stereotype Rollenbilder sehr zählebig seien und sich entsprechend nicht so schnell ändern würden. Vor allem junge Menschen würden sich daran orientieren, was ihnen von Eltern, Peergroup, Schule und Medien vorgelebt werden würde. Dadurch würden Stereotype über die Berufswelt fortgeführt, die das Spektrum der Berufswahl von jungen Frauen und Männern einschränken. Sie würden daher „untypische“ Berufe aus ihrer Auswahl von Wunschberufen ausschließen.

Quelle: fpd (679)

Frauen sagen zu 86%, dass sie mehr im Haushalt machen als ihre Männer

Februar 3, 2017 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Frauen sagen zu 86%, dass sie mehr im Haushalt machen als ihre Männer

03.02.2017
Gestützt auf eine Studie des Marktforschungsinstituts Toluna teilte die Hannoverische Lebensversicherung mit, dass Frauen zu 86% sagen, dass sie mehr im Haushalt machen als Männer. Lediglich 62% der Männer sehen das auch so, aber. Fast jede dritte Mann (31%) behauptet, im Haushalt mehr zu tun als die Partnerin. Das wiederum kann nur jede zehnte Frau (11%) bestätigen.“ In der Mitteilung heißt es auch: „Haushalt ist Frauensache – zumindest aus Sicht der Frauen hat sich daran kaum etwas geändert.“

Quelle: fpd (678)

Jede vierte Frau verlässt sich ausschließlich auf die gesetzliche Rente

Februar 3, 2017 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Jede vierte Frau verlässt sich ausschließlich auf die gesetzliche Rente

03.02.2017
Bezogen auf eine Studie des Marktforschungsinstituts Toluna teilte die Hannoverische Lebensversicherung mit, dass „obwohl es allgemein bekannt ist, dass die gesetzliche Rente nicht ausreicht und deswegen eine private Vorsorge unerlässlich ist, verlässt sich ein Viertel der Frauen ausschließlich auf die gesetzliche Rente. Bei den Männern sind es nur 16 Prozent.“ In der Mitteilung heißt es auch: „Nur ein Prozent der Frauen haben oder wollen zur Altersabsicherung reich heiraten.“

Quelle: fpd (678)