Neues Landesgleichstellungsgesetz ab 1. Januar

Dezember 22, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Landtag verabschiedet neues Landesgleichstellungsgesetz

Eintrag vom 22.12.2015

Der Landtag hat am Abend der neuen Fassung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG) mit den Stimmen der Regierungsfraktionen zugestimmt. Das Gesetz löst damit das seit 1995 bestehende Landesgleichstellungsgesetz ab.

„Dieses Gesetz wird die Gleichstellung von Frau und Mann im öffentlichen Dienst von Rheinland-Pfalz noch weiter voranbringen. Ich gehe davon aus, dass das LGG dazu beitragen wird, den Anteil von Frauen in Führungspositionen im öffentlichen Dienst und in Gremien zu erhöhen“, erklärte Frauenministerin Irene Alt. „Außerdem wird die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer weiter verbessert.“ Der öffentliche Dienst des Landes müsse ein attraktiver und moderner Arbeitgeber sein, damit er im Wettbewerb um die begabtesten Köpfe bestehen könne – gerade mit Blick auf den demografischen Wandel. Das neue Landesgleichstellungsgesetz sei ein Teil-stück dieser modernen, rheinland-pfälzischen Verwaltung, so Alt weiter.

Das neue LGG stärkt auch die Stellung und die Rechte der Gleichstellungsbeauftragten, indem es ihnen bessere Instrumente an die Hand gibt. So eröffnet das Gesetz beispielsweise die Klagemöglichkeit für die Gleichstellungsbeauftragten.

Frauenministerin Irene Alt: „Ich bin sehr froh, dass wir das neue LGG jetzt verabschiedet haben und es bereits am 1. Januar 2016 in Kraft treten kann.“

Das Landesgesetz zur Reform gleichstellungsrechtlicher Vorschriften, das unter Artikel 1 das neue Landesgleichstellungsgesetz enthält, wurde im Gesetz- und Verordnungsblatt Nr. 17, vom 29.12.2015, verkündet. Den Gesetzestext können Sie außerdem hier als PDF-Dokument downloaden.

 

 

Unterlagen zur LAG-Herbstsitzung im internen Bereich

Dezember 17, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Unterlagen zur LAG-Herbstsitzung stehen zum Download bereit

Eintrag vom 17.12.2015

Im internen Bereich der Service- und Vernetzungsstelle stehen ab sofort die Unterlagen zur LAG-Herbstsitzung vom 10. November zum Download zur Verfügung. Dort finden Sie unter anderem das Protokoll der Sitzung sowie die Powerpoint Präsentation von Dr. Jana Leipold zum Thema „Das Jahresgespräch unter Gender-Aspekten“.

Gleichstellungsbeauftragte nach dem rheinland-pfälzischen Gleichstellungsgesetz können hier einen Zugang zum internen Bereich beantragen.

Zweite Beratung des Landesgesetzes zur Reform gleichstellungsrechtlicher Vorschriften am 17. Dezember

Dezember 14, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Zweite Beratung des Landesgesetzes zur Reform gleichstellungsrechtlicher Vorschriften am 17. Dezember

Eintrag vom 14.12.2015

Im Rahmen der 110. Plenarsitzung des rheinland-pfälzischen Landtags findet am Donnerstag, den 17.12.2015 die zweite Beratung des Landesgesetzes zur Reform gleichstellungsrechtlicher Vorschriften statt. Sowohl die SPD und Bündnis 90/Die Grünen als auch die CDU haben vorab Änderungsanträge eingebracht. Der Änderungsantrag der CDU bezieht sich auf die Ziele des Gesetzes, auf die Vereinbarkeit von Familie und Erwerbstätigkeit sowie auf die Beurlaubung. Der Antrag sieht zudem folgende Regelung für den Hochschulbereich vor: „Für die Hochschulen gilt das Gesetz, soweit nicht das Hochschulgesetz für die Beschäftigten an Hochschulen Regelungen enthält“ (§2 Abs. 2 Satz 1).

SPD und Bündnis 90/Die Grünen beziehen sich in ihrem Änderungsantrag auf die Stellung der Gleichstellungsbeauftragten. Beide Fraktionen haben zudem gemeinsam einen Entschließungsantrag zu „Frauenförderung an Hochschulen“ eingebracht. In dem Antrag heißt es, die „besondere Personalstruktur“ sei ein Grund dafür, dass die Hochschulen nicht im Geltungsbereich des LGG liegen. Das Hochschulgesetz sehe entsprechend eigene Regelungen vor. „Im Rahmen einer Novelle des Hochschulgesetzes sollen zeitgemäße Maßnahmen zur Gleichstellung festgeschrieben werden“, so der Entschließungsantrag weiter.

Die Einladung zur Plenarsitzung am Donnerstag, die beiden Änderungsanträge sowie der Entschließungsantrag sind auf den Seiten des Landtags abrufbar.

Weihnachtsgeld: Männer im Vorteil

Dezember 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Weihnachtsgeld: Männer im Vorteil

Eintrag vom 09.12.2015

Das WSI-Tarifarchiv der Hans-Böckler-Stiftung hat festgestellt, dass 56 % Prozent der Männer aber nur 50 % der Frauen Weihnachtsgeld erhalten. Auch regionale Unterschiede seien erkennbar. Während in Westdeutschland durchschnittlich 56 % der Beschäftigten Weihnachtsgeld ausgezahlt wird, sind es im Osten des Landes 40 %. Außerdem wirke sich die Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft positiv aus. 66 % der Mitglieder erhalten eine „Jahressonderzahlung“. Besonders hoch fallen die Sonderzahlungen im Bankgewerbe sowie in der Chemie-, Druck- und Textilindustrie aus (bis zu 100 % des Monatseinkommens).

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (652)

„Auch die Arbeitszeit vergrößert die Einkommensungleichheit in Deutschland“

Dezember 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Auch die Arbeitszeit vergrößert die Einkommensungleichheit in Deutschland“

Eintrag vom 10.12.2015

Das Institut für Arbeit und Qualifikation (IAQ) an der Universität Duisburg-Essen hat festgestellt, dass in den unteren Einkommensschichten „nur noch 42 % der Haushalte einen Vollverdiener“ haben. Vor 15 Jahren waren es noch 62 %, so das IAQ.  Zum Vergleich, in 78% der Haushalte in der Oberschicht arbeitet mindestens eine Person Vollzeit. Entsprechend gelangt das IAG zu folgendem Ergebnis: „Die wachsende Einkommenskluft in Deutschland wird nicht nur durch niedrige Löhne, sondern auch durch geringe Arbeitszeiten verursacht. Viele Haushalte rutschen wegen Teilzeit in die unterste Einkommensschicht, während andere aufgrund langer Arbeitszeiten mit zwei Vollverdienern ganz nach oben aufrücken können“. Deshalb müsse „die Beschäftigungs- und Wirtschaftspolitik darauf zielen, die Ungleichheit bei den Markteinkommen zu verringern“. Laut IAG sei es notwendig, „Fehlanreize für Beschäftigte, nur kurz zu arbeiten, und für Unternehmen, nur Minijobs anzubieten“ zu beseitigen.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (652)

„Mütter mit längerer beruflicher Auszeit erzielen dauerhaft niedrigere Bruttostundenlöhne“

Dezember 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Mütter mit längerer beruflicher Auszeit erzielen dauerhaft niedrigere Bruttostundenlöhne“

Eintrag vom 10.12.2015

Eine kürzlich veröffentlichte Studie des Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin hat untersucht, wie sich berufliche Auszeiten zur Kindererziehung auf das Einkommen von Müttern auswirken. „Bleiben Mütter der Arbeit über die gesetzlich vorgesehene Elternzeit hinaus fern, so erzielen sie dauerhaft niedrigere Bruttostundenlöhne als kinderlose Frauen. Mütter hingegen, die vor Ablauf oder zum Ende der gesetzlichen Elternzeit in den Beruf zurückkehren, müssen keine nennenswerten Lohneinbußen hinnehmen“, so das Ergebnis der Studie. Die „Signalwirkung, die von den langen Berufsunterbrechungen ausgehen kann“, erachtet das DWI als „möglichen Grund für die Lohndifferenzen“. Arbeitgeber könnten eine lange Berufsunterbrechung als „Zeichen einer geringeren Berufs- und Karriereorientierung“ werten.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (651)

Weiterbildung erhöht die Chancen von Frauen auf Beschäftigung

Dezember 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Weiterbildung erhöht die Chancen von Frauen auf Beschäftigung

Eintrag vom 10.12.2015

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg hat kürzlich eine Studie durchgeführt, die zeigt, dass vor allem arbeitslose Frauen von Weiterbildungen mit Berufsabschluss profitieren. Ihre Chancen auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung erhöhen sich laut IAB deutlich gegenüber den Frauen, die nicht an einer vergleichbaren Weiterbildung teilgenommen haben. So liegen die Chancen der Teilnehmerinnen knapp 20 %-Punkte höher. Bei Frauen, die an einer Weiterbildung im Bereich der Gesundheitsberufe teilgenommen haben, steigt die Wahrscheinlichkeit der Beschäftigung sogar noch deutlicher, um rund 30 %.

Die Studie des Instituts kann hier abgerufen werden.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (651)

„Lohngerechtigkeit für Frauen“ hat gleichstellungspolitische Priorität

Dezember 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Lohngerechtigkeit für Frauen“ hat gleichstellungspolitische Priorität

Eintrag vom 10.12.2015

Während die Entgeltlücke in Europa 16 % beträgt, verdienen in Deutschland Frauen gar 22 % weniger als Männer (8% im öffentlichen Dienst). Frauen, so der Deutsche Frauenrat, arbeiteten ab dem 2. November 2015 „statistisch betrachtet bis zum Jahresende für lau“. Angesichts dieser Zahlen haben führende Frauenpolitikerinnen in Deutschland und Europa die „Lohngerechtigkeit für Frauen“ zu einem der Schwerpunktthemen des Jahres 2016 erklärt. In Deutschland wird der „Equal Pay Day“ im kommenden Jahr am 19. März stattfinden.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (651)

„In Deutschland sind die Frauen deutlich unzufriedener als in vielen anderen Ländern“

Dezember 9, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„In Deutschland sind die Frauen deutlich unzufriedener als in vielen anderen Ländern“

Eintrag vom 10.12.2015

Die Thomson-Reuters- und die Rockefeller-Stiftung in den G20-Staaten hat kürzlich eine Umfrage unter 9.500 Frauen durchgeführt. „In Deutschland sind die Frauen deutlich unzufriedener als in vielen anderen Staaten, was ihre Gleichberechtigung am Arbeitsmarkt anbelangt“, so ein zentrales Ergebnis der Umfrage. Laut Studie glauben lediglich 21 %, „dass ein Kind die eigenen Karrierepläne nicht zerstören bzw. torpedieren würde“. Deutschland liegt hier auf dem vorletzten Platz; nur in Japan lag der Prozentsatz noch niedriger. Zum Vergleich: Im Durchschnitt der 19 anderen Länder gaben 47 % der befragten Frauen an, Kinder und Karriere seien vereinbar. Die schwierige Betreuungssituation – „fehlende Kindertagesstätten und Ganztagsschulen“ – sei ein Grund für die Unzufriedenheit vieler erwerbstätiger Mütter in Deutschland. Eine längere berufliche Auszeit, die oftmals in eine Teilzeitbeschäftigung münde, sei in vielen Fällen die Folge.

Ähnlich kritisch zeigten sich Frauen in Deutschland im Hinblick auf die Entlohnung. Nur knapp über 20 % der befragten Frauen erhalten ihrer Meinung nach den gleichen Lohn für die gleiche Arbeit.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (652)

„Sie spricht Klartext!“ – Stimme – Sprechen – Präsenz der Frau

Dezember 3, 2015 · Posted in Veranstaltungen · Comment 
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„Sie spricht Klartext!“ – Stimme – Sprechen – Präsenz der Frau

Eintrag vom 03.12.2015

Inhalt:
Stimme, Sprache, Gestik und Mimik sind nicht nur die Visitenkarten unserer Persönlichkeit, sondern spiegeln auch unsere Situation und Stellung gegenüber anderen Menschen wider. Erwartungen an Geschlechterrollen beeinflussen unser kommunikatives Verhalten, oft ohne dass wir dies wahrnehmen.
Viele Frauen erleben in Diskussionen oder Konfliktsituationen, dass sie entweder als zu emotional, gar hysterisch oder als unweiblich und rechthaberisch disqualifiziert werden. Deswegen ist es für Frauen mit beruflichen Ambitionen wichtig, ihre Kommunikationsinstrumente gut und bewusst zu nutzen.

Seminarinhalte:
– Typisch weibliche Kommunikationsfallen erkennen und vermeiden
– Persönliche Verhandlungsblockaden aufdecken
– Ein starkes Selbstwertgefühl entwickeln
– Sprache, Stimme, Mimik und Gestik bewusst nutzen
– Gelassen und gekonnt auf verbale Attacken reagieren

Leitung:
Gabriele Schweickhardt
Anmeldung:
Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Termin: 28.11.2016 – 28.11.2016
Anmeldeschluss: 07.11.2016

Zeitraum:
28.11.2016 / 09:30-16:30


                    

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