Stellungnahme der LAG-LGG zum LGG-Gesetzentwurf

Oktober 30, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Stellungnahme der LAG-LGG zum LGG-Gesetzentwurf

Eintrag vom 28.10.2015

Am 03. November werden Experten und Expertinnen zum LGG-Gesetzentwurf, der dem Landtag vorliegt, angehört. Auch die Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten in Rheinland-Pfalz (LAG-LGG) wurde angefragt. Ab sofort steht im internen Bereich der Service- und Vernetzungsstelle die Stellungnahme der LAG-LGG zum Download bereit.

Gleichstellungsbeauftragte nach dem rheinland-pfälzischen Gleichstellungsgesetz können hier einen Zugang zum internen Bereich beantragen.

 

 

 

Kienbaum-Studie „Frauen – Macht – Regierung – Land“

Oktober 26, 2015 · Posted in Allgemein · Comment 
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Kienbaum-Studie „Frauen – Macht – Regierung – Land“

Eintrag vom 26.10.2015

In Anbetracht der Tatsache, dass Frauen in Führungspositionen immer noch stark unterrepräsentiert sind, hat die kürzlich veröffentlichte Kienbaum-Studie die Zusammensetzung der Landesregierungen in Berlin, Rheinland-Pfalz und Sachsen untersucht. Die Kurzstudie „Frauen – Macht – Regierung – Land“ vergleicht exemplarisch den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf Minister-, Staatssekretär-, Abteilungs- und Referatsebene.

Die Ergebnisse offenbaren deutliche Unterschiede zwischen einzelnen Ländern, Ressorts und Führungsebenen. Differenziert man nicht weiter zwischen den jeweiligen Führungsebenen, ist Berlin führend. 40,9 % der Führungspositionen sind mit Frauen besetzt. In Rheinland-Pfalz zeigt sich ein ähnliches Bild, hier sind 38,8 % der Führungskräfte weiblich. In Sachsen hingegen liegt der Anteil an weiblichen Führungskräften bei lediglich 22,4 %. Um diese Zahlen besser einordnen zu können, merkt die Studie jedoch auch an, dass Frauen in Führungspositionen vor allem auf der Ebene der Referatsleitung zu finden seien. Über 70% der Frauen in Führungsposition sind auf dieser Ebene tätig.

Auch zwischen den Ressorts sind Unterschiede erkennbar. Insbesondere im Fall Berlin werde deutlich, „dass jene Häuser besonders hohe Frauenanteile haben, in denen die Thematik besondere inhaltliche und politische Priorität hat“ (14).

Die Studie steht hier zum Download bereit.

 

 

 

Führungskompetenz Programm 2016

Oktober 21, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Führungskompetenz – Weibliche Nachwuchsführungskräfte fördern, Unternehmen stärken

Eintrag vom 21.10.2015

Bereits zum vierten Mal können sich Interessierte weibliche Nachwuchsführungskräfte ab sofort zum Entwicklungsprogramm Führungskompetenz anmelden.

Weibliche (Nachwuchs-)Führungskräfte werden in einem maßgeschneiderten, branchenübergreifendem und berufsbegleitenden Entwicklungsprogramm auf die Übernahme von Führungsaufgaben vorbereitet.

Das Entwicklungsprogramm erstreckt sich über 7 Module à 2,5 Tage und behandelt u.a. die folgenden Themenbereiche:

  • Führung und Führungsdimensionen
  • Führen von Teams
  • Kommunikation
  • Schwierige Führungssituationen meistern
  • Selbst- und Zeitmanagement
  • Karrierestrategien, Selbstmarketing, Netzwerke
  • Veränderungsprozesse erfolgreich gestalten

Zwischen den Modulen sind Selbstlernphasen geschaltet. In diesen Zeiten werden Aufgaben alleine oder in Kleingruppen ggf. unter Nutzung einer moderierten E-Learning-Plattform bearbeitet.

Vor Beginn und zum Ende der Weiterbildung wird mit den Teilnehmerinnen eine Kompetenzermittlung sowie begleitend ein Coaching durchgeführt. Abgeschlossen wird die Weiterbildung mit einer praxisorientierten Projektarbeit (Umfang max. 15 Seiten), die während einer halbtägigen Abschlussveranstaltung (Kolloquium) präsentiert wird.

Das Entwicklungsprogramm entspricht den bundeseinheitlichen Qualitätsstandards der Industrie- und Handelskammern und baut gleichzeitig auf aktuellen wissenschaftlichen Forschungsergebnissen der Personal- und Organisationsentwicklung auf.

Die Teilnehmerinnen erhalten bei erfolgreichem Abschluss der 7 Module und der Erstellung einer praxisorientierten Projektarbeit das IHK-Zertifikat
„Führungskompetenz“
und ein mit 10 ECTS-Punkten bewertetes Universitäts-Zertifikat.

Die Fortführung des Entwicklungsprogramms 2015 wird finanziell unterstützt durch das Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung.

Stellungnahmen zum LGG-Gesetzentwurf

Oktober 14, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Stellungnahmen zum LGG-Gesetzentwurf

Eintrag vom 05.11.2015

Am 03.11.2015 wurden Experten und Expertinnen zum LGG-Gesetzentwurf, der dem Landtag vorliegt, angehört. Der Landtag hat die wichtigsten Ergebnisse des Anhörverfahrens hier zusammengefasst.

Folgende Expertinnen und Experten haben im Rahmen der Anhörung eine Stellungnahme abgegeben:

  • Arbeitsgemeinschaft der kommunalen Spitzenverbände
  • Landesarbeitsgemeinschaft der behördlich wirkenden Gleichstellungsbeauftragten in Rheinland-Pfalz (LAG-LGG)
  • Dr. Torsten von Roetteken, Richter
  • bb beamtenbund und tarifunion – Landesbund Rheinland-Pfalz
  • IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz
  • Landesarbeitsgemeinschaft der Kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten in Rheinland-Pfalz
  • Landesfrauenbeirat Rheinland-Pfalz
  • Landesfrauenrat Rheinland-Pfalz e. V.

Am 19.11. wird die Anhörung im Ausschuss ausgewertet, im Dezember geht der Gesetzesentwurf in die 2. und 3. Lesung des Landtagplenums.

„Es fehlt an stärker aufgefächerten wöchentlichen Arbeitszeitmodellen für Frauen“

Oktober 5, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Es fehlt an stärker aufgefächerten wöchentlichen Arbeitszeitmodellen für Frauen“

Eintrag vom 05.10.2015

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Bonn (BiB) hat festgestellt, dass die steigende Anzahl an Frauen in Teilzeitbeschäftigung und die sinkende Anzahl absolvierter Wochenstunden in Teilzeitbeschäftigungen dazu geführt haben, dass die Wochenarbeitszeit von Frauen in den letzten knapp zwanzig Jahren merklich gesunken ist. Betrug die wöchentliche Arbeitszeit von Frauen im Jahr 1994 noch 33,5 Stunden, arbeiten Frauen derzeit durchschnittlich 30,8 Stunden pro Woche.

Angesichts dieser Zahlen moniert das BiB, dass „in Deutschland ein zu wenig aufgefächertes Angebot an wöchentlichen Arbeitszeitmodellen“ existiere. Oftmals hätten Frauen lediglich die Wahl zwischen einem 20- und einem 40-Stunden Modell, wohingegen die „oft gewünschten Arbeitszeiten zwischen 27 und 32 Stunden“ kaum angeboten würden, so das Institut weiter.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (647)

„Ich will gar nicht, dass alle Familien in Vollzeit arbeiten und Kinder haben“

Oktober 5, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Ich will gar nicht, dass alle Familien in Vollzeit arbeiten und Kinder haben“

Eintrag vom 05.10.2015

In einem „Spiegel“ Interview bezog Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig Stellung in der Debatte um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Schweisg versicherte, sie urteile nicht über die „persönlichen Entscheidungen“ von Frauen, die ein Teilzeitmodell vorziehen. Sie könne „den Wunsch der Familien nach mehr Zeit miteinander verstehen.“

Gleichzeitig erklärte die Ministerin aber auch: „Ich plädiere, obwohl ich aus Ostdeutschland komme, gar nicht dafür, dass alle Familien das Modell fahren müssen, beide arbeiten Vollzeit und haben gleichzeitig Kinder. Ich finde es aber schwierig, wenn es ein Dauermodell ist, dass er Vollzeit arbeitet und sie nur in einem Minijob. Das trägt für die Frau auf Dauer nicht, wenn es um Einkommen, Rente und Absicherung geht.“

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (647)

Für die deutsche Autoindustrie wird die weibliche Kundschaft immer wichtiger

Oktober 5, 2015 · Posted in Allgemein · Comment 
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„Für die deutsche Autoindustrie wird die weibliche Kundschaft immer wichtiger“

Eintrag vom 05.10.2015

Ein Focus-Bericht zum Thema „Frauen am Steuer“ zeigt, dass deutsche Automobilhersteller sich verstärkt auf weibliche Kundschaft einstellen und deren Bedürfnisse zusehends berücksichtigen. Die Automessen seien das beste Beispiel für eine neue Kundenpolitik. So werden kaum noch „frivole Models“ als Messe-Hostessen eingesetzt. Stattdessen setze man auf eine möglichst seriöse Präsentation neuer Modelle. Beliebt bei Frauen sind vor allem die Marken, die unter anderem kostengünstige Kleinwagenmodelle im Sortiment führen. Auch Marken, die auf individuelle Designansprüche eingehen, erfreuen sich steigender Beliebtheit bei Automobilkundinnen.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (647)

Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte fordern Bundesrahmen für Landesgleichstellungsgesetze

Oktober 5, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Kommunale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte fordern Bundesrahmen für Landesgleichstellungsgesetze“

Eintrag vom 05.10.2015

Angesichts der aktuellen Flüchtlingsfrage beschäftigte sich die Bundeskonferenz der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten, die in diesem Jahr in Rostock stattfand, schwerpunktmäßig mit der Situation weiblicher Flüchtlinge in Deutschland.

Birgit Hesse (SPD), Gleichstellungsministerin des Landes Mecklenburg-Vorpommern, sprach ein weiteres zentrales Thema an, die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Gleichstellung, so Hesse, sei unabdingbar, um dieses Ziel zu erreichen. Hesse erklärte: „Wer eine moderne Gesellschaft und eine moderne Gesellschaftspolitik will, der kommt um das Thema Gleichstellung und der kommt um die Gleichstellungsbeauftragten nicht herum.“ So monierte die Ministerin vor allem die Streichung der Stellen hauptamtlicher Gleichstellungsbeauftragten.

Die Forderung der Konferenz lautete deshalb: „Die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Ausstattung in den Kommunen müssen für die kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbüros verbessert werden. Appelle und Feststellungen allein reichen nicht aus, um die Situation in den Ländern zu verändern. Wir fordern daher ein Bundesrahmengesetz oder eine verbindliche Rahmenrichtlinie des Bundes, über die bestimmte Mindestanforderungen, die für alle Länder gelten, verankert werden. Dazu könnten dann u.a. die Beschreibung eines einheitlichen Berufsbildes mit Hochschulabschluss, die Festschreibung der Hauptamtlichkeit und vieles mehr gehören.“

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (647)