Einladung zur LAG-Sitzung am 10.11.2015

August 31, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Einladung zur LAG-Herbstsitzung am 10. November 2015

Eintrag vom 31.08.2015

Die Herbstsitzung der Landesarbeitsgemeinschaft der behördlich wirkenden Gleichstellungsbeauftragten (LAG-LGG) findet am Dienstag, den 10. November 2015, an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz statt.

Eines der Schwerpunktthemen der Sitzung ist der rheinland-pfälzische Gesetzentwurf zur Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG). Im Rahmen der Sitzung soll hierzu ein Beschluss über das weitere Vorgehen verabschiedet werden. Für den Vormittag sind zudem Ergänzungswahlen anberaumt, da demnächst zwei Positionen innerhalb des Sprecherinnenteams der Landesarbeitsgemeinschaft vakant werden. Am Nachmittag wird Dr. Jana Leipold, Referentin für Personalentwicklung an der Johannes Gutenberg-Universität, einen Vortrag zum Thema „Das Jahresgespräch an der JGU Mainz – ein Instrument zur Förderung der Chancengleichheit?“ halten.

Die Einladung mit allen weiteren Tagesordnungspunkten, Anmeldeformular, und Lageplan steht für Sie wie gewohnt im internen Bereich als PDF zum Download bereit. Natürlich können Sie sich auch online für die LAG-Sitzung anmelden. Die Anmeldefrist läuft bis zum 27. Oktober 2015.

Seminar: Schwierige Situationen begreifen und meistern

August 31, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Seminar: Schwierige Situationen begreifen und meistern

Eintrag vom 31.08.2015

Habe ich mich hier richtig verhalten? Wäre eine andere Strategie sinnvoller und zielführender gewesen? War ich da zu nachgiebig? Warum …? Engagierte und kompetente Gleichstellungsbeauftragte kennen die aktuellen Entwicklungen der Gleichstellungspolitik, besuchen regelmäßig Fortbildungen ,sind sich ihrer Kompetenzen bewusst; trotzdem gibt es immer wieder Situationen, in denen Ihnen Ihre Handlungssicherheit verloren geht, Situationen die Sie für sich als schwierig erleben.

Das Seminar will solche schwierigen Situationen unter die Lupe nehmen, supervisorisch und im kollegialen Gespräch bearbeiten, mit dem Ziel Erfolgsfaktoren des Handelns zu identifizieren, andere Herangehensweisen zu generieren, aber auch Grenzen zu erkennen, um so Unsicherheiten zu minimieren.

Da die Inhalte des Seminars die ’schwierigen‘ Situationen der Teilnehmerinnen sind, ist die Voraussetzung für das Seminar, die Bereitschaft solche im Seminar einzubringen.

Es findet am 04./05. November 2015 von 9.30 bis 16.30 Uhr an der Johannes Gutenberg-Universität statt. Referentin ist Beate Berdel-Mantz.

Noch gibt es freie Plätze. Gerne können Sie sich bis zum 14. Oktober 2015 hier online anmelden. Weitere Informationen zu diesem und anderen Seminaren finden Sie in unserem Programmheft 2015.

„Juristinnen wollen Wahlarbeitszeitgesetz für eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie“

August 21, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Juristinnen wollen Wahlarbeitszeitgesetz für eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie“

Eintrag vom 21.08.2015

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) hat einen Entwurf für den Erlass eines Wahlarbeitszeitgesetzes erstellt, da ein solches Gesetz nach Einschätzung der Juristinnen die Basis „für eine selbstbestimmte Erwerbsbiografie“ sei. Ein Wahlarbeitszeitgesetz eröffne „für beide Geschlechter die Möglichkeit eines gleichberechtigten und partnerschaftlichen Lebens“, so die Juristinnen weiter. Der Deutsche Juristinnenbund verwies zudem auf den Bericht der Gleichstellungskommission der Bundesregierung aus dem Jahr 2011. Dieser betone nicht nur, dass die Arbeitszeit eine zentrale Rolle spiele in der Bemühung um mehr Gleichberechtigung, sondern spreche sich außerdem für ein Wahlarbeitszeitgesetz aus.

Der Erlass eines Wahlarbeitsgesetzes wird auch das zentrale Thema des 41. Bundeskongresses des djb sein, der in diesem Jahr vom 24.-27. September in Münster stattfindet.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (645)

Frauen profitieren nur selten von der Rente mit 63

August 21, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Frauen profitieren nur selten von der Rente mit 63

Eintrag vom 21.08.2015

Helene Wildfeuer, Vorsitzende der dbb Bundesfrauenvertretung, erklärte, dass Frauen im Gegensatz zu Männern nur in seltenen Fällen von der Rente mit 63 profitieren, da nur wenige Frauen eine lückenlose Erwerbsbiografie nachweisen können. „Frauen, die oftmals wegen der Kindererziehung oder Pflege von Familienangehörigen ihre Erwerbstätigkeit unterbrochen haben oder in Teilzeit arbeiteten, ist es nahezu unmöglich, die Voraussetzung für einen frühen, abschlagsfreien Renteneintritt zu erfüllen“, so Wildfeuer weiter.

Die Rente mit 63 sei ein Beispiel dafür, dass sich „nüchterne und vordergründig geschlechtsneutrale gesetzliche Regelungen“ in der Praxis „unterschiedlich auf Männer und Frauen auswirken“ können. Solche Unterschiede seien deshalb zukünftig schon im Vorfeld bei der Ausarbeitung von Gesetzen zu beachten, um mehr Gleichberechtigung zu gewährleisten.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (645)

„Die Koppelung öffentlicher Aufträge an Frauenförderung ist grundsätzlich legitim“

August 6, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Die Koppelung öffentlicher Aufträge an Frauenförderung ist grundsätzlich legitim“

Eintrag vom 06.08.2015

In der Diskussion über die Frage, ob die Koppelung öffentlicher Auftragsvergabe an frauenfördernde Maßnahmen rechtlich zulässig sei, hat Frauenministerin Irene Alt (Bündnis 90/Die Grünen) auf kritische Stimmen reagiert. Die Ministerin merkte an, sie habe die Bedenken ernst genommen und habe deshalb den kontrovers diskutierten Passus aus dem Referentenentwurf streichen lassen, obwohl eine solche Regelung in Bundesländern wie Berlin oder Brandenburg bereits gängige Praxis sei.

In einem Interview mit der Rheinzeitung begründete Frauenministerin Alt ihr ursprüngliches Anliegen. So erklärte Alt: „Das Ganze muss man sich mal mit dem gesunden Menschenverstand betrachten. Wenn ich eine öffentliche Vergabe mache und habe am Ende zwei oder drei komplett gleichwertige Angebote, was ist problematisch daran, demjenigen den Zuschlag zu geben, der etwas für die Frauenförderung tut? Hier konkurriert ja kein Autozulieferer aus einer männlich dominierten Branche mit einer PR-Agentur, die von der Struktur der Beschäftigten eher weiblich dominiert ist.“

Auf Nachfrage nach der rechtlichen Zulässigkeit einer solchen Regelung äußerte sich die Ministerin wie folgt: „Ich bin keine Juristin. Aber auch der Entwurf ist selbstverständlich mehrfach von Juristen überprüft worden. Und schließlich sind auch die Regelungen in Brandenburg und Berlin rechtskonform.“

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (644)

Umfrage zu Diversity Management des Instituts für Unternehmensführung (IBU)

August 3, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Umfrage zu Diversity Management des Instituts für Unternehmensführung (IBU)

Eintrag vom 03.08.2015

In Kooperation mit der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld führt das Institut für Unternehmensführung (IBU) des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT)/Universität Karlsruhe (TH) derzeit eine Untersuchung zu „Diversity Management in Deutschland: Empirische Untersuchungen der Maßnahmenebene“ durch. Die Umfrage, die sich an Beschäftigte in Deutschland tätiger Unternehmen richtet, soll Einblicke in das Angebot, die Inanspruchnahme und die Qualität von Maßnahmen im Bereich Diversity Management liefern. Die Umfrage nimmt ca. 8-10 Minuten in Anspruch und wird anonym durchgeführt.

Die Teilnahme erfolgt über folgenden Link:

http://diversity.limequery.com/index.php/873972/lang-de

Anm. d. Red.: Die Umfrage ist mittlerweile abgelaufen. Eine Teilnahme ist nicht  mehr möglich.

Für weitere Fragen steht Ihnen Alexander Merklein vom Institut für Unternehmensführung des Karlsruher Instituts für Technologie zur Verfügung.