„LGG-Novelle ist überfällig“

Juli 22, 2015 · Posted in Allgemein · Comment 
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„LGG-Novelle ist überfällig“

Eintrag vom 22.07.2015

Frauenministerin Irene Alt (Bündnis 90/Die Grünen) erklärte, dass die Novellierung des Landesgleichstellungsgesetzes (LGG), das bereits 20 Jahre alt ist, überfällig sei und zudem notwendig, um so die Wettbewerbsfähigkeit des Öffentlichen Dienstes zu sichern und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu verbessern. Alt führte aus: „Gezielte Frauenförderung ist erfolgreich und verbessert die gesellschaftliche Situation von Frauen. Seitdem das LGG in Kraft getreten ist, ist der Frauenanteil in der Landesverwaltung von 42 auf über 50 Prozent gestiegen! Das LGG wirkt! Umso wichtiger ist es, dass das Gesetz auf der Höhe der Zeit ist, denn wir sind noch nicht am Ziel und können auch in Zukunft auf Frauenförderung nicht verzichten.“

Frauenministerin Alt nahm auch Stellung zu Bedenken, die im Rahmen der Anhörung geäußert wurden. So habe sie die Kritik an der gesetzlichen Regelung für die Vergabe öffentlicher Aufträge ernst genommen und den entsprechenden Passus aus dem Referentenentwurf streichen lassen, auch wenn eine solche Regelung in Bundesländern wie Berlin oder Brandenburg durchaus gängige Praxis sei. In Rheinland-Pfalz regelt seit 2014 eine Verwaltungsvorschrift die Vergabe öffentlicher Aufträge. Diese bliebe von der Novellierung unberührt.

Im Anschluss an die Sommerpause wird der Gesetzentwurf zuerst in den Ministerrat eingebracht, um dann vom Landtag verabschiedet zu werden. .

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz vom 02.07.2015

Gesetzentwurf zur Novellierung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes

Juli 22, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Gesetzentwurf zur Novellierung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes 

Eintrag vom 22.07.2015

In Hessen haben die Fraktionen der CDU und Bündnis 90/Die Grünen einen Gesetzentwurf für die Novellierung des Hessischen Gesetzes über die Gleichberechtigung von Frauen und Männern und zum Abbau von Diskriminierung von Frauen in der öffentlichen Verwaltung (Hessisches Gleichberechtigungsgesetz – HGlG) vorgelegt. Das aktuelle Hessische Gleichberechtigungsgesetz tritt mit Ablauf des 31.12.2015 außer Kraft.

Gesetzentwurf zur Novellierung des Hessischen Gleichberechtigungsgesetzes

(PDF)

„Neuer Feminismus? Wie sehen jungen Leute die Gleichberechtigung der Geschlechter?“

Juli 21, 2015 · Posted in Allgemein · Comment 
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„Neuer Feminismus? Wie sehen jungen Leute die Gleichberechtigung der Geschlechter?“

Eintrag vom 21.07.2015

Das Thema der 26. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister/innen der Länder (GFMK) im kommenden Jahr, die in Hannover stattfinden wird, lautet „Neuer Feminismus? Wie sehen jungen Leute die Gleichberechtigung der Geschlechter?“ Das gab nun die Sozial- und Gleichstellungsministerin des Landes Niedersachsen, Cornelia Rundt (SPD), im Rahmen der diesjährigen Konferenz bekannt.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (643)

„Die Arbeitsbedingungen der Gleichstellungsbeauftragten verschlechtern sich zunehmend“

Juli 21, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Die Arbeitsbedingungen der Gleichstellungsbeauftragten verschlechtern sich zunehmend“

Eintrag vom 21.07.2015

Die 25. Jahreskonferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister/innen der Länder (GFMK) hat ausdrücklich die Leistungen der kommunalen und bezirklichen Gleichstellungsbeauftragten gewürdigt. Der GFMK-Beschluss, auf Initiative des Landes Brandenburg, solle das besondere Engagement der Gleichstellungsbeauftragten anerkennen und sie ermutigen, sich weiterhin in Sachen Frauen- und Gleichstellungspolitik einzusetzen, so die Frauen- und Sozialministerin des Landes Brandenburg Diana Golze (Die Linke). Golze führte aus, dass sich die Arbeitsbedingungen für Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte, die ihr Amt nur noch selten hauptberuflich bekleiden, zusehends verschlechtern. Konkrete bedeute dies, dass es oftmals an Personal, an Zeit sowie an finanziellen Ressourcen mangelt.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (643)

„Alleinerziehende besser unterstützen“

Juli 21, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Alleinerziehende besser unterstützen“

Eintrag vom 21.07.2015

Die diesjährige Jahreskonferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister/innen der Länder (GFMK) fordert in ihrem Leitantrag „Alleinerziehende besser unterstützen“, der vom Land Berlin eingebracht wurde, den „Ausbau von Leistungen, die gezielt Alleinerziehende unterstützen“. Als konkrete Maßnahmen benennt der Leitantrag die Anpassung des Unterhaltsvorschusses, eine Verbesserung und Erhöhung des steuerlichen Entlastungsbetrages, eine Erhöhung des Kinderzuschlags, den weiteren Ausbau der Kinderbetreuung und die verstärkte Eingliederung von Alleinerziehenden in den Arbeitsmarkt. Unter den Familien mit Kindern unter 18 Jahren betrage der Anteil der Alleinerziehenden bereits 20 Prozent, Tendenz steigend, so die Berliner Frauensenatorin Dilek Kolat (SPD). 90 Prozent der Alleinerziehenden seien Frauen, so Kolat weiter. Mit über 40 Prozent ist ihr Armutsrisiko besonders hoch.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (643)

„Erwerbstätige Mütter sind im Durchschnitt 27 Stunden pro Woche berufstätig“

Juli 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Erwerbstätige Mütter sind im Durchschnitt 27 Stunden pro Woche berufstätig“

Eintrag vom 10.07.2015

Die durchschnittliche Arbeitszeit von erwerbstätigen Müttern im Alter von 25 bis 49 Jahren rund 27 Stunden pro Woche. Gleichaltrige Frauen ohne im Haushalt lebendes Kind waren durchschnittlich gut 37 Stunden wöchentlich berufstätig und somit rund 10 Stunden mehr als Frauen mit Kindern. Das teilt das Statistische Bundesamt (Destatis) anlässlich des Internationalen Familientages am 15. Mai auf Basis der Ergebnisse des Mikrozensus, der größten jährlichen Haushalts­befragung in Deutschland, mit.

Ostdeutsche Mütter arbeiten mit 33 Stunden im Durchschnitt nur knapp 4 Stunden weniger als ostdeutsche Frauen ohne Kind (37 Stunden). In Westdeutschland ist die wöchentliche Arbeitszeit von Müttern mit 25 Stunden knapp 12 Stunden niedriger als bei den Frauen ohne Kind (37 Stunden). Bei der wöchentlichen Arbeitszeit der Männer zeigen sich nur geringfügige Ost-West-Unterschiede.

Im Vergleich zu 2003 hat sich die wöchentliche Arbeitszeit deutschlandweit leicht erhöht. Den größten Anstieg gab es bei westdeutschen Frauen ohne Kind (+ 1 Stunde). Rückläufig war die wöchentliche Arbeitszeit dagegen bei den ostdeutschen Müttern. Sie übten ihren Beruf gut 1 Stunde pro Woche weniger aus als noch vor 10 Jahren. Auch ostdeutsche Männer ohne Kind arbeiteten geringfügig kürzer als 2003.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (642)

Studie „Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf“

Juli 10, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Studie „Weichenstellungen für die Aufgabenteilung in Familie und Beruf“

Eintrag vom 10.07.2015

Eine Studie, die vom Institut für Demoskopie Allensbach im Auftrag des Bundesfamilienministeriums durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass Familien sich verstärkt die Vereinbarkeit von Familien- und Berufsleben wünschen. Im Rahmen der Allensbach Studie wurden mehr als 3000 Elternpaare, deren Kinder jünger als 6 Jahre sind, repräsentativ befragt. Die befragten Eltern gaben an, dass sie sowohl die Wirtschaft als auch die Politik in der Pflicht sehen, die entsprechenden Strukturen zu schaffen, die eine partnerschaftliche Aufgabenteilung ermöglichen. Als die Studie am vergangenen Dienstag erstmals offiziell vorgestellt wurde, sprach sich Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig deshalb für eine stärkere Flexibilisierung der Arbeitszeitmodelle sowie für den Ausbau vorhandener Betreuungsangebote aus.

Weitere Informationen unter www.bmfsfj.de und unter www.ifd-allensbach.de

Quelle: Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums vom 07.07.2015

„Frauen der Sandwich-Generation: zwischen Kinderbetreuung und Unterstützung der Eltern“

Juli 2, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Frauen der Sandwich-Generation: zwischen Kinderbetreuung und Unterstützung der Eltern“

Eintrag vom 02.07.2015

Rund jede zweite Frau mittleren Alters findet sich in einer Sandwich-Situation zwischen den Generationen wieder: Gefordert sowohl bei der Unterstützung der nachwachsenden Generation als auch bei der Elterngeneration. Daneben kommen für viele Frauen weitere Herausforderungen hinzu: 79 Prozent der 40- bis 59-jährigen Frauen sind berufstätig, darunter 41 Prozent Vollzeit.

Welche Leistungen Frauen dabei erbringen, welche Belastungen damit verbunden sind und wie Frauen mit diesen Belastungen umgehen – diesen Fragen ist das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD) nachgegangen. Die Ergebnisse der Studie wurden auf der Bundespressekonferenz mit Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel am 19. Mai 2015 vorgestellt.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (642)

Christine Morgenstern neue Leiterin der Abteilung Gleichstellung beim Bund

Juli 2, 2015 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Christine Morgenstern neue Leiterin der Abteilung Gleichstellung beim Bund

Eintrag vom 02.07.2015

Christine Morgenstern, langjährige Leiterin der Abteilung Frauen im Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie des Landes Rheinland-Pfalz und ausgewiesene Fachfrau für Gleichstellungsfragen, ist seit Mai Leiterin der Abteilung Gleichstellung im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

Die Juristin Morgenstern hat in ihrer Mainzer Zeit die LAG-LGG immer unterstützt und war oft zu Gast bei den Plenumssitzungen der behördlichen Gleichstellungsbeauftragten.