Elterngeld Plus ab 2015

Juli 21, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Elterngeld Plus ab 2015

Eintrag vom 16.07.2014

Das Gesetz zum Elterngeld Plus soll laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig noch dieses Jahr im Bundestag verabschiedet werden und ab dem 1. Januar 2015 in Kraft treten. Momentan wird der vom Kabinett beschlossene Entwurf in das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren eingebracht. Ziel des Elterngeld Plus ist die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Mütter und Väter. So soll unter anderem die gleichberechtigte Erwerbs- und Erziehungsarbeit der beiden Partner in den ersten vier Lebensmonaten des Kindes gefördert werden. Eltern, die während des Elterngeldbezugs in Teilzeit arbeiten, bekommen außerdem länger Elterngeld.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (619)/BMFSFJ

Position der Gleichstellungsbeauftragten soll gestärkt werden

Juli 16, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Position der Gleichstellungsbeauftragten soll gestärkt werden

Eintrag vom 16.07.2014

Die Vorsitzende der dbb-Bundesfrauenvertretung, Helene Wildfeuer, spricht sich für eine Stärkung der Position von Gleichstellungsbeauftragten aus. Dies soll vor allem bei der aktuellen Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes berücksichtigt werden.  Neben der Personalvertretung sei die Gleichstellungsbeauftragte eine wichtige und notwendige Ergänzung, so Wildfeuer. In der Debatte um die Einführung einer gesetzlichen Quote zur Besetzung der Aufsichtsräte dürfe die Novellierung des Bundesgleichstellungsgesetzes nicht untergehen.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst (619)

Anzahl berufstätiger Mütter steigt durch Elterngeld

Juli 15, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Studie: Anzahl berufstätiger Mütter steigt durch Elterngeld

Eintrag vom 09.07.2014

Durch das Elterngeld ist der Anteil der berufstätigen Mütter signifikant gestiegen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie (Mai 2014) des Rheinisch-Westfälischen Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen. Die Studie untersuchte das Arbeitsmarktverhalten von Müttern in der mittleren Frist (bis zu fünf Jahren nach der Geburt). Hier hat sich die Erwerbstätigkeit durch den Einsatz von Elterngeld um rund 10 Prozent erhöht. Allerdings gilt dies nur für die Teilzeitbeschäftigung. Insgesamt hat sich das Elterngeld in vier Punkten positiv ausgewirkt: so arbeiten nicht nur mehr Mütter als vorher, die Mütter arbeiten auch durchschnittlich länger (30 Stunden die Woche) als vor der Einführung des Elterngeldes. Hinzu kommt, dass die meisten Frauen in verstärktem Maße zu ihrem ehemaligen Unternehmen zurückkehren und dort von ihrem Arbeitgeber einen unbefristeten Vertrag bekommen. Weitere Informationen zur Studie und alle Ergebnisse können Sie online hier nachlesen.

Quelle: CEWS Journal (Nr. 94)

Bundesweite Umfrage: „Was Frauen wollen!“

Juli 9, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Bundesweite Umfrage: „Was Frauen wollen“

Eintrag vom 08.07.2014

Ab wann ist ein potentieller Arbeitgeber für Frauen attraktiv? Welche Erwartungen und Wünsche haben Frauen an ihren Arbeitsplatz? Das möchte eine bundesweite Studie unter dem Motto „Was Frauen wollen“ herausfinden. Dahinter stehen die Veranstalter des größten Messekongresses für Frauen in Deutschland „women&work“. Frauen können in der Umfrage ihre Anforderungen und Wünsche an potentielle Arbeitgeber formulieren und bewerten. Rund 1000 Frauen haben bei der Befragung schon mitgemacht, allerdings benötigen die Initiatorinnen noch dringend weitere Teilnehmerinnen, damit alle Altersgruppen zahlenmäßig gleichwertig abgedeckt werden. Ziel der Studie ist es, „den Gap zwischen Wünschen und Erwartungen von Frauen an Unternehmen und umgekehrt zu verringern“. Die Ergebnisse der Umfrage werden durch kostenfreie Online-Seminare an interessierte Unternehmen kommuniziert.

Hier können Sie online an der Umfrage teilnehmen.

Quelle: CEWS journal (Nr. 94)

Frauen arbeiten in Frauenberufen

Juli 7, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Mehrheit der Frauen arbeitet weiterhin in Frauenberufen

Eintrag vom 08.07.2014

Männer werden Automechaniker, Frauen arbeiten als Erzieherinnen – zu diesem Ergebnis kam eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Auch im Jahr 2014 arbeiten in Westdeutschland über 60 Prozent der Frauen in typischen Frauenberufen, zwei Drittel der Männer haben einen typischen Männerjob. Als typische Frauenberufe werden Berufssparten bezeichnet, innerhalb derer ein Frauenanteil von 70 Prozent vorherrscht. Das Gleiche gilt für typische Männerberufe. Die übrigen Berufe zählen zu sogenannten Mischberufen. Die Ergebnisse der Studie zeigen aber auch, dass je höher das Qualifikationsniveau des Jobs, desto mehr nimmt der Frauenanteil zu. So wurde der größte Zuwachs bei Berufen mit akademischen Abschluss (16%) verzeichnet. Weiter Informationen, sowie alle Ergebnisse der Studie können Sie online hier nachlesen.

Quelle: CEWS Journal (Nr. 94)

Gleichstellungsbeauftragte verklagt Bundesfrauenministerium

Juli 3, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Gleichstellungsbeauftragte verklagt Bundesfrauenministerium

Eintrag vom 03.07.2014

Die Gleichstellungsbeauftragte des Bundesfrauenministeriums Kristin Rose-Möhring hat vor dem Verwaltungsgericht Berlin ihre eigene Arbeitsstelle verklagt. In den Jahren 2011 und 2012 unter Familienministerin Kristina Schröder (CDU) sei die Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten in der Praxis rechtswidrig gewesen. So wurde die Gleichstellungsbeauftragte bei der Stellenbesetzung des Pressesprechers und des Beauftragten für Fragen zum Thema Kindesmissbrauch nur kurzfristig vor der jeweiligen Stellenbesetzung kontaktiert. Im Falle der Ernennung eines Staatssekretärs wurde die Meinung der Gleichstellungsbeauftragten überhaupt nicht mit einbezogen. Die Einsprüche von Rose-Möhring hierauf sind vom Bundesfrauenministerium abgewiesen worden und außergerichtliche Einigungsverfahren waren gescheitert. Nun hat die Gleichstellungsbeauftragte vor dem Verwaltungsgericht Berlin in allen drei Fällen geklagt und im Mai 2014 Recht bekommen. Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg beantragt werden. Mehr Informationen zu dem Fall finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst / Berlin.de

(Az.: VG 5 K 50.12, VG 5 K 141.12 und VG 5 K 412.12)

Männer vom Frauenvertreterinnen-Amt ausgeschlossen

Juli 1, 2014 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Berlin: Männer vom Amt für Frauenvertretung ausgeschlossen

Eintrag vom 01.07.2014

Männer haben im Bundesland Berlin weder das aktive noch das passive Wahlrecht für die Wahl zur Frauenvertreterin. Das entschied das Verwaltungsgericht Berlin im Mai 2014. Der Grund: nach LGG seien nur Frauen wahlberechtigt und wählbar. Diese Regelung verstößt auch nicht gegen das Grundgesetz, da der Staat „faktische Nachteile, die typischerweise Frauen treffen, durch begünstigende Regelungen ausgleichen“ kann. Gegen das Urteil kann die Zulassung der Berufung beim Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg beantragt werden. Weitere Informationen zum Fall finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst / Berlin.de (Az.: VG 5 K 420.12)