BAG: Broschüre zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen

März 27, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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BAG: Broschüre zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen

Eintrag vom 27.03.2013

Die BAG (Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros) veröffentlicht die Broschüre „Zur Situation der kommunalen Gleichstellungsstellen und Frauenbüros – eine Diskussionsgrundlage“. „Mit dieser Broschüre soll das Bewusstsein dafür geschärft und beleuchtet werden, wie sich die kommunale Gleichstellungs- und Frauenpolitik im Zuge des gesellschaftlichen Wandels in der Praxis verändert hat und welche strukturellen Einflussfaktoren einer gelingenden Gleichstellungspolitik zugrunde liegen müssen“ (BAG-Broschüre 2013, S. 3). Die Neuerscheinung beruht auf einer Datenerhebung per Online-Fragebogen. Die Ergebnisse sind graphisch veranschaulicht, mit einer Rücklaufquote von 70% repräsentativ und die Fragestellungen mit den Antworthäufigkeiten sind in der Publikation angehängt.

Die Broschüre als PDF-Dokument erhalten Sie hier.

Quelle: BAG

djb: Die häufigsten Irrtümer über das Ehegattensplitting

März 27, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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djb: Die häufigsten Irrtümer über das Ehegattensplitting

Eintrag vom 27.03.2013

Das Ehegattensplitting ist nicht leicht zu verstehen. Hauptsächlich ist es in Bezug auf das Steuerrecht bekannt. Schon seit längerer Zeit werden Debatten über die Wirkungen des Ehegattensplittings geführt. Mit dem sozialen Wandel sind andere Bereiche des Gesetzes verändert worden. Mit der Einführung der eingetragenen Lebenspartnerschaft sind neue Fragen hinzugekommen. Die aktuelle Debatte das Splitting auch für eingetragene Lebenspartnerschaften zu übertragen, fordert alle beteiligten Akteurinnen und Akteure auf, sich bestmöglich zu informieren. Dies nimmt der djb (Deutscher Juristinnenbund) zum Anlass über die fünf häufigsten Irrtümer über das Ehegattensplitting aufzuklären. Auf der Homepage des djb finden Sie die Erklärung.

Quelle: djb

Equal Pay Gap – Deutschland bildet Schlusslicht in der EU

März 13, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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Equal Pay Gap – Deutschland bildet Schlusslicht in der EU

Eintrag vom 13.03.2013

Das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen beträgt im EU-Durchschnitt 16,2%. Damit muss die durchschnittliche EU-Bürgerin bis zum 28. Februar 2013 arbeiten, um dasselbe Gehalt zu erhalten wie ihr Kollege schon am 31.12. des Vorjahres. Um das Entgelt in Deutschland zu erreichen, muss die Frau noch weitere 21 Tage arbeiten. Demnach liegt die Lohnlücke bei 22% und laut der Kalkulation des Frauennetzwerks Business and Professional Women (BPW) findet der Equal Pay Day am 21.03.2013 statt. Eine wesentliche Ursache für die Entgeltungleichheit ist die schlechtere Bezahlung von Berufen, in denen überwiegend Frauen arbeiten. Einen wesentlichen Sektor macht der Gesundheitsbereich aus. Laut der Pressemitteilung des BPW wird dieser Berufszweig exemplarisch in den Fokus genommen.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 586)

DIW-Studie: Männer besitzen 33.000€ mehr Vermögen als Frauen

März 13, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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DIW-Studie: Männer besitzen 33.000€ mehr Vermögen als Frauen

Eintrag vom 13.03.2013

Eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hat in Bezug auf die Vermögensverteilung in Ehen und Partnerschaften herausgefunden, dass Frauen in Deutschland durchschnittlich 33.000€ weniger Vermögen als ihre Ehemänner haben. Das DIW schließt daraus, dass Frauen wesentlich stärker von der Altersarmut betroffen sein werden, als Männer. Die Studie empfiehlt, dass schon früh Wert auf eine individuelle Altersversorgung gelegt werden müsse. Ehen in denen die Frau das Vermögen verwalte, sei die Vermögenslücke in den Ehen und Partnerschaften am geringsten.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 586)

 

Reform des Unterhaltrechts – keine wirklichen Verbesserungen

März 13, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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Reform des Unterhaltrechts – keine wirklichen Verbesserungen

Eintrag vom 13.03.2013

Der Deutsche Juristinnenbund (djb) hält die seit 01. März 2013 in Kraft getretene Reform des Unterhaltsrechts für die Ansprüche der Frauen nicht für ausreichend verbessert. Obwohl nicht genügend Betreuungsplätze vorhanden sind, müsse eine Mutter mit einem über drei Jahre altem Kind arbeiten. Trotz Verbesserung der Betreuungsmöglichkeiten von Kleinkindern, fehle ausreichende Betreuung für Kinder im Schulalter. Vor allem mangele es an Ganztagsschulen. So sind viele Frauen trotz der Unterhaltsrechtsreform einer Mehrfachbelastung ausgesetzt.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 586)

Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht Dossier zu ‚Gender Mainstreaming‘

März 13, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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Bundeszentrale für politische Bildung veröffentlicht Dossier zu ‚Gender Mainstreaming‘

Eintrag vom 13.03.2013

Die Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) publiziert ein Dossier zu ‚Gender Mainstreaming‘, das online zur Verfügung steht. Inhalt der Seite ist die Definition von ‚Gender Mainstreaming‘ als gleichstellungspolitischer Auftrag, der in Politik und anderen gesellschaftlichen Institutionen so umgesetzt wird, dass die Maßnahmen auf Gleichstellung von Mann und Frau untersucht, bewertet und Schlüsse daraus gezogen werden können.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 586)

Bundeszentrale für politische Bildung

Weltfrauentag am 08.03.2013

März 6, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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Weltfrauentag am 08.03.2013

Eintrag vom 06.03.2013

Die Einführung des Internationalen Frauentags wurde schon vor über 100 Jahren eingeführt, aber verliert keineswegs seine Gültigkeit und ist historisch noch nicht überholt. Auch in Deutschland hat sich der Weltfrauentag noch nicht erledigt. Margot Käßmann, vormals EKD-Ratsvorsitzende, deutet trotz Fortschritte auf Verbesserungsnotwendigkeiten u.a. in Bezug auf Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Altersarmut überwiegend bei Frauen hin.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 586)

LGG-Novellierung in Thüringen – deutlich zurückgebaut

März 6, 2013 · Posted in Allgemein · Comment 
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LGG-Novellierung in Thüringen – deutlich zurückgebaut

Eintrag vom 06.03.2013

Am 27. Februar 2013 wurde das novellierte Landesgleichstellungsgesetz vom Thüringer Landtag verabschiedet. Mit der Mehrheit der schwarz-roten Großen Koalition ist laut Landtags-Opposition, den Gleichstellungsbeauftragten und dem Landesfrauenrat ein Rückschritt in Sachen Gleichstellungsarbeit auf Landes- und Kommunalebene erfolgt. Der ursprüngliche Gesetzesentwurf vom September 2012 wurde bei der Plenarsitzung des Thüringer Landtags im Februar 2013 auf Antrag der FDP-Fraktion ergänzt: Es besteht jetzt die Möglichkeit männliche Gleichstellungsbeauftragte zu berufen. Den Verlauf zu der Plenarsitzung und die Beiträge können sie dem Sitzungsprotokoll (Arbeitsfassung) entnehmen. Der Passus des Gesetzes wird wie folgt von der frauenpolitischen Sprecherin der Grünen im Landtag, Astrid Rothe-Beinlich, kritisiert: „Wie jedenfalls setzen auch auf den Selbstvertretungsanspruch von Frauen und hätten uns gewünscht, die Meinung derjenigen, die diese wichtige Arbeit leisten, in die Entscheidungsfindung adäquat einzubeziehen.“ Eine Stellungnahme zum Beschluss von der Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros finden Sie hier.

Quelle: Thüringer Landtag

Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 586)