Handlungsbedarf bei der Umsetzung der UN-Frauenkonvention

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Handlungsbedarf bei der Umsetzung der UN-Frauenkonvention

Eintrag vom 18.07.2012

Das Deutsche Institut für Menschenrechte sieht „erheblichen Handlungsbedarf bei der Gleichstellung in Deutschland“ und fordert deshalb Bund und Länder „dazu auf, die Empfehlungen des UN-Frauenrechtsausschusses systematisch umzusetzen“. Auch bei uns seien „Frauen in vielen Lebensbereichen, etwa auf dem Arbeitsmarkt, im Steuer- und Scheidungsrecht, noch immer nicht gleichberechtigt“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 564)

 

Alle Eltern, auch Ausländer, sind gleich beim Erziehungsgeldanspruch

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Alle Eltern, auch Ausländer, sind gleich beim Erziehungsgeldanspruch

Eintrag vom 18.07.2012

Wegen Verstoßes gegen das Gleichbehandlungsgebot hat das Bundesverfassungsgericht (1 BvL 14/07) das Gesetz über das Landeserziehungsgeld des Freistaats Bayern, das Bürger/innen aus Nicht-EU-Staaten vom Bezug ausschließt, für grundgesetzwidrig erklärt. Das Land muss die entsprechenden Bestimmungen bis zum 31.08.2012 korrigieren. Der verfassungsrechtliche Schutz der Familie, so das BVerfG, sei „nicht auf Deutsche beschränkt“. Auch sei ein hinreichender Sachgrund, beim Erziehungsgeld nach Nationalitäten zu differenzieren, nicht erkennbar. Mitnahmeeffekte würden durch die Bestimmung vermieden, dass Antragsteller/innen bereits ein Jahr in Bayern wohnen müssten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 564)

dbb-Frauen warnen vor der Einführung von FlexiQuoten in den Verwaltungen

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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dbb-Frauen warnen vor der Einführung von FlexiQuoten in den Verwaltungen

Eintrag vom 18.07.2012

Vor der Einführung einer „Selbstverpflichtung zur Quote für die obersten Bundesbehörden nach dem Modell der FlexiQuote“ hat die dbb Bundesfrauenvertretung gewarnt. „Wir müssen immer im Blick haben, dass Führungspositionen im öffentlichen Dienst nur zu erreichen sind, wenn über viele Jahre hinweg gute dienstliche Beurteilungen vorliegen. Eine flexible Quote könnte hier sogar kontraproduktiv wirken und aktuelle positive Entwicklungen bremsen“, erklärte die dbb-Frauen-Vorsitzende Helene Wildfeuer. Sie ergänzte: Nicht marktwirtschaftliche Aspekte, sondern politische Entscheidungen sind in der Personalpolitik des öffentlichen Dienstes entscheidend. “Wildfeuer plädierte stattdessen für die Einführung einer gesetzlichen, mit Sanktionen und Anreizen verbundenen Quote von mindestens 30 % für Bundes- und Landesbehörden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 564)

Frauenrat fordert „vorbehaltlose Unterstützung“ der SPD-Quoten-Initiative

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Frauenrat fordert „vorbehaltlose Unterstützung“ der SPD-Quoten-Initiative 

Eintrag vom 18.07.2012

Der deutsche Frauenrat (DF) hat die Initiatorinnen der „Berliner Erklärung“ in einem offenen Brief aufgefordert, den SPD Quoten-Gesetzentwurf zu unterstützen. „Wir erwarten vorbehaltlose Unterstützung aus allen Fraktionen“, heißt es in dem Schreiben. Adressatinnen sind die MdB Dorothee Bär (CSU), Rita Pawelski (CDU), Ekin Deligöz (Grüne), Sibylle Laurischk (FDP) und Cornelia Möhring (Die Linke). Der DF, so wird in dem Brief betont, „geht davon aus, dass Sie der Berliner Erklärung Taten folgen lassen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 564)

Durch das Elterngeld ist die Erwerbsbeteiligung der Mütter angestiegen

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Durch das Elterngeld ist die Erwerbsbeteiligung der Mütter angestiegen

Das Elterngeld hat nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) „dazu geführt, dass die Erwerbsbeteiligung von Müttern im zweiten Lebensjahr des Kindes gestiegen ist“. Zudem habe das Elterngeld die Beteiligung der Väter an der Kinderbetreuung gestärkt und insgesamt die Alterssicherung der Mütter verbessert. Damit,   so die Studie, habe das Gesetz die ihm zugedachte Wirkung entfaltet. Das Bundesfamilienministerium verwies auf die besondere Förderung besser verdienender Frauen und erklärte: „Die neue Untersuchung des DIW Berlin zeigt, dass das Elterngeld Chancen für Mütter aller Einkommensgruppen schafft, sich gemeinsam mit dem Partner Zeit für die Kinderbetreuung zu nehmen, ohne den Anschluss an den Beruf zu verlieren. Durch die Einführung des Elterngeldes profitieren nun auch die Kinder von Müttern mit höherem Einkommen von der engen Betreuung durch Mutter oder Vater“. Und: „Das Elterngeld erreicht damit sein Ziel, dass sich mehr Mütter eine dauerhafte eigene wirtschaftliche Existenz sichern können. Eine kürzere Erwerbsunterbrechung führt im Lebenslauf zu längeren Erwerbsbiografien und damit zu höheren Einkommen, zu besseren Karrierechancen und insgesamt einer besseren Alterssicherung“.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Studie im Wortlaut finden Sie  hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 562)

„Stabil auf niedrigem Niveau“ – Studie zu Rentenwartschaften der Frauen

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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„Stabil auf niedrigem Niveau“ – Studie zu Rentenwartschaften der Frauen

Eintrag vom 18.07.2012

Die Erwerbsverläufe der Babyboomer unterscheiden sich deutlich von denen vorangegangener Jahrgänge. Sie sind häufig geprägt von Phasen der Arbeitslosigkeit oder Teilzeitarbeit, aber auch von einem Rückgang ausschließlicher Tätigkeit im Haushalt. Das wirkt sich auf die Rentenwartschaften aus. Diese Feststellungen trifft eine am 11. Juni in Berlin vorgelegte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung und des Deutschen Zentrums für Altersfragen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 570)

Mütter mit mehr Kindern sind jünger als Mütter von Einzelkindern

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Mütter mit mehr Kindern sind jünger als Mütter von Einzelkinder

Eintrag vom 18.07.2012

Mütter, die mehr als zwei Kinder geboren haben, begannen früher mit der Familiengründung. Sie waren bei der ersten Geburt durchschnittlich 26 Jahre alt und damit drei Jahre jünger als Mütter von Einzelkindern (29 Jahre), so das statistische Bundesamt. Weiter wörtlich: „Dieser Befund bezieht sich auf Mütter der Jahrgänge 1959 bis 1968, die zum Zeitpunkt der Befragung zwischen 40 und 49 Jahre alt waren.

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Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 570)

Rot Grüner Koalitionsvertrag NRW: Neues Gleichstellungsgesetz als Instrument für aktive Frauenförderung

Juli 18, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Rot Grüner Koalitionsvertrag NRW: Neues Gleichstellungsgesetz als Instrument für aktive Frauenförderung

Eintrag vom 13.07.2012

Mehr als die Hälfte der Bevölkerung in NRW sind Frauen und Mädchen. Die neue Landesregierung wird sich in allen Politikfeldern für sie stark machen und geschlechtsspezifische Benachteiligungen abbauen. Dies versichern SPD und B`90/Die Grünen NRW in ihrem Koalitionsvertrag 2012-17. Dieser macht Aussagen zu Frauen-, Gleichstellungs- und Emanzipationspolitik.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 570)

Jahres-Frauenministerinnenkonferenz: „Auflösen von Rollenbildern in Schule, Erwerbsleben und Medien“

Juli 9, 2012 · Posted in Allgemein · Comment 
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Jahres-Frauenministerinnenkonferenz: „Auflösen von Rollenbildern in Schule, Erwerbsleben und Medien“

Eintrag vom 09.07.2012

Die 22. Konferenz der Gleichstellungs- und Frauenminister/innnen und –senator/innen der Länder (GFMK) fand unter dem Vorsitz der bayrischen Frauenministerin Christine Haderthauser (CSU) am 14. und 15. Juni in Nürnberg statt. Hauptthema der diesjährigen Konferenz war die Gleichstellung der Geschlechter im Lebenslauf, insbesondere das „Aufbrechen von Rollenbildern“. Veraltete Denkmuster müssten in Schule, Medien und Erwerbsleben als auch bei der Jugend- und Integrationsarbeit aufgebrochen werden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Beschlüsse der GFMK finden Sie hier.

Quelle: Frauenpolitischer Dienst-fpd (Ausgabe 570)

 

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