Seminar: Schlagfertigkeit

August 16, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Seminar: Schlagfertigkeit

16.08.2018

Inhalt:
Es gibt immer wieder Situationen im Beruf oder auch im Alltag – sei es direkt im Gespräch oder in einer Besprechung – die uns für kurze Zeit sprachlos und unzufrieden machen. Statt uns über die „schlechte Kommunikation“ unseres Gegenübers zu ärgern, ärgern wir uns über uns selbst.

Oft sind es Kommentare, die uns treffen, die mit dem Geschlecht oder der Rolle als Gleichstellungsbeauftragte zu tun haben. Erst im Nachhinein fällt uns eine schlagfertige Antwort ein, mit der wir auf die Provokation oder Manipulation hätten reagieren können. In diesem praxisorientierten Workshop geht es darum, wie Sie solchen Situationen mit klaren Strategien erfolgreich begegnen, ohne
selbst auf die negative Kommunikationsebene gehen zu müssen. Sie lernen die Motive der angreifenden Person kennen und verstehen – und können diese so besser einordnen und diesen ihre ‚Macht‘ nehmen.

Inhalte sind:

  • Schutz vor ‚Angriffen‘ – nicht alles persönlich nehmen
  • Das Gegenüber verstehen lernen (oder einfach ‚mitspielen‘)
  • Differenzieren zwischen Konflikt und Angriff
  • Kreative Tipps und Techniken wie Überraschung, Reframing
  • Übungen „Spontan handeln in schwierigen Gesprächssituationen“

 

Es findet am 26. September 2018 an der Johannes Gutenberg-Universität statt. Referentin ist Marion Bredebusch (Kommunikations- und Gendertrainerin, Saarbrücken).

Gerne können Sie sich bis zum 05. September 2018 online anmelden. Weitere Informationen zu diesem und anderen Seminaren finden Sie in unserem Programmheft 2018.

Das Brückenteilzeitgesetz

August 14, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Das Brückenteilzeitgesetz

14.08.2018

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) hat einen Gesetzesentwurf mit dem Anspruch auf zeitlich begrenzte Teilzeitarbeit (Brückenteilzeit) präsentiert. Dieser sieht einen Anspruch des Beschäftigten auf Rückkehr in Vollzeit vor. Voraussetzung ist, dass Arbeitgeber in der Regel mehr als 45 Arbeitnehmerinnen und -nehmer beschäftigt und das Arbeitsverhältnis mehr als sechs Monate besteht.
Beschäftigte haben bei Geltendmachung des Anspruchs auf befristete Teilzeit deren Dauer anzugeben, die zwischen einem und fünf Jahre betragen kann. Während dieser Zeit sind Veränderungen an der Arbeitszeit nicht möglich, um den Arbeitgebern Planungssicherheit zu gewährleisten. Eine erneute Verringerung der Arbeitszeit ist nach einer zeitlich begrenzten Verringerung der Arbeitszeit frühestens ein Jahr nach der Rückkehr zur ursprünglichen Arbeitszeit möglich.
Das BMAS kündigt die Einführung der Brückenteilzeit zum 1. Januar 2019 an. Der Bundesrat hat den Plänen bereits zugestimmt.

Quelle: frauen im dbb, Nr. 6/2018

Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) 2019 in RLP

August 7, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) 2019 in RLP

07.08.2018

Die nächste Gleichstellungs- und Frauenministerkonferenz (GFMK) wird 2019 in Rheinland-Pfalz stattfinden. Bereits in diesem Jahr hat Rheinland-Pfalz mit der von Anne Spiegel, Ministerin für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz in RLP, initiierten Erörterung „Sexismus in Institutionen – Kultur des Schweigens durchbrechen“ den Grundstock gelegt für das nächstjährige Schwerpunktthema, das besonders die Auswirkungen des Machtgefälles zwischen Männern und Frauen und die daraus resultierenden strukturelle Diskriminierung von Frauen im Fokus hat.
Weitere Informationen zur GFMK finden Sie hier: https://www.gleichstellungsministerkonferenz.de/Startseite.html

Quelle: fpd 714

Seminar: Der Gleichstellungsplan als praxistaugliches Instrument der Personalentwicklung

August 2, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Seminar: Der Gleichstellungsplan als praxistaugliches Instrument der Personalentwicklung

02.08.2018

Inhalt:
Die Erstellung eines Gleichstellungsplans ist in vielen Gleichstellungsgesetzen vorgeschrieben. In der Praxis treten häufig Fragen dazu auf, wie ein Plan so angelegt werden kann, dass er den gesetzlichen Vorgaben und der Struktur der eigenen Verwaltung gerecht wird. In diesem Seminar wird herausgearbeitet, wie ein solcher Plan praxisgerecht aufgestellt werden kann und inwiefern sich Frauenförderung und Personalentwicklung gut ergänzen. Empfehlungen für den Maßnahmenteil und praxisorientierte Tipps runden die Seminarinhalte ab.

Antworten finden Sie zu folgenden Fragen:
Was ist ein Gleichstellungsplan?
Wer stellt den Gleichstellungsplan auf?
Welche Rolle spielt die Gleichstellungsbeauftragte dabei?
Wie lässt sich der Gleichstellungsplan in die Personalentwicklung einbinden?

Nach der Erarbeitung von theoretischen Grundlagen im ersten Teil der Veranstaltung ist der zweite Teil der Praxis gewidmet. Hier ist Gelegenheit, den Gleichstellungsplan der eigenen Verwaltung genauer unter die Lupe zu nehmen und auf Optimierungsmöglichkeiten hin zu untersuchen.

Es findet am 13. September 2018 an der Johannes Gutenberg-Universität statt. Referentin ist Birgit Löwer (Gleichstellungsbeauftragte Frankenthal (Pfalz)).

Gerne können Sie sich bis zum 23. August 2018 online anmelden. Weitere Informationen zu diesem und anderen Seminaren finden Sie in unserem Programmheft 2018.

Maßnahmen gegen sexistische Werbung

Juli 30, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Maßnahmen gegen sexistische Werbung

30.07.2018

Auf der diesjährigen Gleichstellungs- und Frauenminister/innenkonferenz (GFMK) in Bremen wurde darum gebeten, dass die Kommunen gemeinsame Strategien entwickeln um öffentliche Räume zu Orten frei von sexistischer Werbung zu machen. Die GFMK, so betonte die Minister/innen-Runde sehe „mit Sorge, dass Sexismus in der Werbung nach wie vor vielfach zu finden ist“.
Das Thema Sexismus in der Werbung beschäftigt das Frauenbüro in Mainz schon seit Jahren. In anderen Teilen Deutschlands – unter anderem in Niedersachsen und in der Stadt Hannover – wird ebenfalls gegen sexistische Werbung vorgegangen.

Quelle: fpd 714

„Die Digitalisierung ist eine Chance für Frauen im öffentlichen Dienst durchzustarten“

Juli 26, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

„Die Digitalisierung ist eine Chance für Frauen im öffentlichen Dienst durchzustarten“

25.07.2018

Am 14. Juni 2018 fand in Berlin die frauenpolitische Fachtagung der dbb bundesfrauenvertretung unter dem Thema „Frauen 4.0: Ab durch die gläsernen Decke“ statt. Dort wurde festgestellt, dass die Digitalisierung eine Chance für Frauen sei, im öffentlichen Dienst durchzustarten, es aber ein enges Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, den Beschäftigten und ihren Interessensvertretungen erfordere, um diese nutzen zu können. Laut Koalitionsvertrag will die Bundesregierung bis 2025 die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes erreichen. Dafür müssten jedoch „neben der digitalen Infrastruktur und den Verwaltungsabläufen […] auch die Beförderungsmechanismen und die damit verbundenen Beurteilungsverfahren an die neuen Arbeitsanforderungen angepasst werden.“

Quelle: fpd 715

Hannover vor Frankfurt am Main – „Gender Award ,Kommune mit Zukunft“

Juli 26, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Hannover vor Frankfurt am Main – „Gender Award, Kommune mit Zukunft“

24.07.2018

Den 2. Gender Award „Kommune mit Zukunft“ hat die Region Hannover gewonnen. Damit lag sie vor den beiden Städten Frankfurt am Main (zweiter Platz) und Düsseldorf (dritter Platz). Bundesfrauenministerin Franziska Giffey lobt, dass die Kommunen mit ihrer vorbildlichen Gleichstellungsarbeit die Grundlage dafür legen, dass Kommunalpolitik nicht mehr nur von Männern für Männer gemacht werde, sondern als gemeinsame Aufgabe aller begriffen wird. Die Region Hannover habe eine „hervorragenden Struktur für Gleichstellungsarbeit“, Frankfurt weise „herausragende strukturelle Aspekte ihrer Gleichstellungsarbeit“ aus und Düsseldorf habe mit seinem Gleichstellungsausschuss „eine regelmäßige Kommunikation mit der Politik sichergestellt“.

Quelle: fpd 715

Gleichberechtigungs-Check

Juli 17, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Gleichberechtigungs-Check

17.07.2018

Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) zertifiziert seit 2013 im Rahmen des Projektes „Gleichberechtigungs-Check“ (eg-check.de) Verwaltungen und Unternehmen für „Lohngerechtigkeit und Gleichbehandlung der Geschlechter“. Seit dem Start des Projekts „Gleicher Lohn – Prüfung der Entgeltgleichung mit eg-check.de“ haben sich insgesamt 20 Unternehmen und Verwaltungen dieser Prüfung unterzogen. In den Verwaltungen verdienen weibliche Tarifbeschäftigte und Beamte auch im öffentlichen Dienst durchschnittlich weniger als ihre männlichen Kollegen. Grund dafür sind die Regelungen des Tarifwerks, welche nicht zwischen Frauen und Männern differenzieren. Folglich können u. a. „Voraussetzungen für den Stufenaufstieg [nicht] festgestellt und bewertet werden“. Länder und Städte tragen eine besondere Verantwortung Entlohnung und Besoldung diskriminierungsfrei zu gestalten und umzusetzen. Den Anfang machte 2013 die Landeshauptstadt München, gefolgt von dem Umweltbundesamt und der Senatsverwaltung für Arbeit, Integration und Frauen des Landes Berlin, sowie weitere Stadtbezirke Berlins. Weitere Unternehmen und Institutionen kamen später hinzu. Mit dem Prüfinstrument des gb-check.de können Arbeitgeber zudem „potentielle Diskriminierungen im Betrieb identifizieren, Ungleichbehandlungen vorbeugen und Maßnahmen entwickeln, um die Chancengleichheit voranzubringen“. Auch im Jahr 2018 werden Unternehmen und Verwaltungen bei der Prüfung mit eg-check.de oder gb-check.de von der ADS gefördert.

Quellen:
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Entgelt_UN_Gleichheit/EG_Check_im_Bundesland.pdf?__blob=publicationFile&v=8
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Downloads/DE/publikationen/Entgelt_UN_Gleichheit/EG_Ceck_in_Unternehmen.pdf?__blob=publicationFile&v=15
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ThemenUndForschung/Geschlecht/Gleichbehandlung_der_Geschlechter_im_Arbeitsleben_neu/Entgeltgleichheit/Projekt_Gleicher_Lohn/Projekt_gleicher_Lohn_node.html
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2018/20180313_egcheck_gb_check.html?nn=6570036
http://www.antidiskriminierungsstelle.de/DE/ThemenUndForschung/Projekte/Gleichbehandlung_der_Geschlechter_im_Arbeitsleben/gb_check/gb_check_node.html

Info-Broschüre zum Mutterschutz

Juli 9, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Info-Broschüre zum Mutterschutz

09.07.2018

Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes zum Schutz von Müttern bei der Arbeit, in der Ausbildung und im Studium wurden die Regelungen des Mutterschutzes aus dem Jahr 1952 abgelöst. Das neue Mutterschutzgesetz setzt aktuelle gesundheitswissenschaftliche Erkenntnisse um und berücksichtigt die modernen Entwicklungen der Arbeitswelt und die damit verbundene Erwerbstätigkeit der Frauen.

„Leitfaden zum Mutterschutz“, Info-Broschüre des Bundesfamilienministeriums zum Inkrafttreten des neuen Mutterschutzgesetzes (1.1.2018) mit dem Gesetzestext (im Anhang).

Quelle: fpd 711

Verfassungswidrige Männerquote bei der Hamburger Staatsanwaltschaft

Juli 4, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
zur Übersicht

Verfassungswidrige Männerquote bei der Hamburger Staatsanwaltschaft

03.07.2018

Ein aktuelles Stellengesuch der Staatsanwaltschaft Hamburg entspreche nicht dem Grundgesetz, erklärt die Präsidentin des Deutschen Juristinnenbunds e.V. (djb) Prof. Dr. Maria Wersig.
Im Gesuch heißt es: „Bei der Staatsanwaltschaft Hamburg sind Staatsanwälte unterrepräsentiert. Männliche Bewerber werden daher bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung vorrangig berücksichtigt.“
Soweit es im Falle eines Leistungspatts Ausnahmen für Frauen gibt, sind diese auf der Grundlage von Art. 3 Abs. 2 GG nur deshalb zu rechtfertigen, weil Frauen in Staat und Gesellschaft immer noch strukturell benachteiligt seien. Eine solche faktische Benachteiligung ergäbe sich für Männer nicht, wenn sie in einer Behörde zahlenmäßig unterrepräsentiert seien, so Wersig weiter.

In anwaltlichen Großkanzleien und in der Privatwirtschaft haben männliche Examensabsolventen bei vergleichbarer Qualifikation erheblich bessere Einstellungschancen. Zudem erwartet sie dort ein Mehrfaches an Einstiegsgehalt – bei erheblich größeren Steigerungsmöglichkeiten im Laufe der Jahre. Frauen werden hingegen trotz ggf. besserer Examensergebnisse im nichtstaatlichen Sektor noch vielfach benachteiligt.

Quelle:
djb-Pressemitteilung vom 28.06.2018
Bewerbungs- und Einstellungsverfahren für Staatsanwältinnen und Staatsanwälte (Zugriff: 29.06.2018)

Nächste Seite »