Seminar: Rhetorik – die Kunst der (freien) Rede

Juni 19, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Seminar: Rhetorik – die Kunst der (freien) Rede

19.06.2018

Inhalt:
Ob die Begrüßung bei der Frauenversammlung, das Impulsreferat zur Frauenförderung oder die Vorstellung des Gleichstellungsplans: Das sind alles Situationen, die für viele unangenehm sind und im Extremfall dazu führen, dass sie gemieden werden.
Aber „Reden halten“ ist kein Hexenwerk, sondern ganz viel Handwerk, das frau lernen kann!
In diesem Praxis-Workshop haben Gleichstellungsbeauftragte die Möglichkeit, sich in einem stressfreien Raum auszuprobieren.

Inhalte sind:
Rede als spezielle Form der Kommunikation
Signalarten der Kommunikation u. deren Wirkung
Struktur und Aufbau einer Rede.
Herstellen einer Rede
Halten einer Rede

Es findet am 08. August 2018 an der Johannes Gutenberg-Universität statt. Referentin ist Doris Eyl-Müller (Gleichstellungsbeauftragte Kreis Neuwied).

Gerne können Sie sich bis zum 18. Juli 2018 online anmelden. Weitere Informationen zu diesem und anderen Seminaren finden Sie in unserem Programmheft 2018.

„Steuerformulare müssen umgehend (frauen-)diskriminierungsfrei gestaltet werden“

Juni 19, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Steuerformulare müssen umgehend (frauen-)diskriminierungsfrei gestaltet werden“

19.06.2018

Aus Anlass der Finanzminister/innenkonferenz der Länder Ende Mai in Goslar hat der Deutsche Juristinnenbund (djb) gefordert, die Steuerformulare „umgehend diskriminierungs-frei (zu) gestalten“. Grund für die Kritik des djb sind veraltete Rollenstereotype im Vordruck der Einkommenssteuererklärung, die das Bild des „männlichen ‚Ernährers‘ und der weibli-chen ‚Zuverdienenden‘“ nicht an modere Einkommensverhältnisse angepasst haben. Das bedeutet, dass Frauen, die mehr verdienen als ihr Ehemann oder sogar das Familienein-kommen erwirtschaften weiterhin die „nachrangige zweite Rubrik“ nachfolgend nach ihrem Ehemann ausfüllen müssen.

Quelle: fpd 713

Panorama-Reportage „Der kleine Unterschied“ vom 5.6.2018 auf NDR

Juni 11, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Panorama-Reportage „Der kleine Unterschied“ vom 5.6.2018 auf NDR

08.06.2018

In der Panorama-Reportage vom 05.06.2018 kommen 18 Frauen aus den unterschiedlichsten Berufen zu Wort. Sie alle haben Sexismus in Form von Anmachen, Geringschätzung oder Vorurteilen erlebt. Es ist die Rede von einer „gläsernen Decke“, welche die Frauen davon abhält beruflich aufzusteigen – insbesondere in männerdominierte Spitzenpositionen. Die Ursachen für die stabilen männlichen Hierarchien und Machtverhältnisse sind zum einen das Beziehungsnetzwerk, das in männerdominierten Branchen häufig nur Männern offen steht. Zum anderen wird die Familienplanung als Karrieretod angesehen. Die Möglichkeiten nach der Elternzeit erneut in den Beruf einzusteigen – und aufzusteigen – existieren vielerorts nicht. Die familienfeindlichen Strukturen – begründet durch den männlichen Wettbewerb auf dem Arbeitsmarkt – betreffen nicht nur Frauen. Auch Männer haben schlechtere Berufschancen, wenn sie in Elternzeit gehen. Deshalb übernehmen die meist besserbezahlten Männer – gegen ihren Willen – die Rolle des Ernährers. Die Folgen für die Frauen sind fatal: ihnen droht Altersarmut. Die Ziele sind für die Frauen klar: Das starre Rollengefüge muss sich lösen und damit eine Veränderung in der Frauenfeindlichen Arbeitskultur einleiten.

Die ganze Reportage finden Sie hier.

Gerechtfertigte Ungleichbehandlung nach § 8 Abs.1 AGG: bevorzugte Einstellung von Frauen in männerdominierten Automobilbranche ist rechtens

Juni 4, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Gerechtfertigte Ungleichbehandlung nach § 8 Abs.1 AGG: bevorzugte Einstellung von Frauen in männerdominierten Automobilbranche ist rechtens

04.06.2018

Aus einem Beschluss des Landesarbeitsgerichts in Köln (LAG -7 Sa 913/16-) vom 18.05.2017 geht hervor, dass die eindeutige Bevorzugung weiblicher Verkaufskräfte eines Autohauses keine Diskriminierung der männlichen Bewerber darstellt, wenn „der Arbeitgeber bisher in seinem gesamten Verkaufs- und Servicebereich ausschließlich männliche Personen beschäftigt hat“. Das Gericht argumentierte, der Kläger sei nach Zurückweisung seiner Bewerbung aufgrund seines männlichen Geschlechts auf Basis des § 8 Abs. 1 AGG (Allgemeines Gleichbehandlungsgesetzes) ausnahmsweise gerechtfertigt benachteiligt worden. Die Begründung: Der „Sinn und Zweck des allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes, die Gleichbehandlung der Geschlechter im Berufsalltag zu fördern“, sei von dem Autohaus erfüllt worden (Quelle: LAG Köln, 18.05.2017 – 7 Sa 913/16).
Ähnliche Fälle gerichtlicher Entscheidungen hat es bereits zuvor gegeben. Das BAG (Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 18.03.2010 – 8 AZR 77/09) entschied, dass die bevorzugte Einstellung einer Gleichstellungsbeauftragten für muslimische Frauen mit traditionellem Rollenverständnis ausnahmsweise nicht gesetzeswidrig ist, da nur ein werblicher Bewerber die „wesentliche und entscheidende berufliche Anforderung“ (§ 8 Abs. 1. AGG) für die Stelle erfülle und die Ungleichbehandlung deshalb gerechtfertigt sei. (Quelle: BAG – 8 AZR 77/09).
Eine weitere Entscheidung des BAGs (Urteil vom 28.05.2009 – 8 AZR 536/08) erklärte die bevorzugte Einstellung einer Erzieherin durch ein Mädcheninternat (u. a. mit nächtlichem Einsatz in den Schlafsälen) für rechtens und berief sich ebenfalls den § 8 Abs. 1 AGG. (Quelle: BAG – 8 AZR 536/08).

 

Quellen (Gerichtsbeschlüsse im Original):

Weiterführende Informationen:

Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz:

Beschwerde der Gleichstellungsbeamten stößt auf taube Ohren bei der Kanzlerin

Mai 3, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Beschwerde der Gleichstellungsbeamten stößt auf taube Ohren bei der Kanzlerin

03.05.2018

Die Ministerien besetzen politische Spitzenfunktionen der beamteten Staatssekretärinnen und Staatssekretäre überwiegend und in manchen Fällen sogar ausschließlich nur mit Männern. Diese Entwicklung bezeichnen die Gleichstellungsbeauftragten der obersten Bundesbehörden (IMA-GB, Interministerieller Arbeitskreis der Gleichstellungsbeauftragten) als fatal und wenden sich mit einem Brief an die Bundeskanzlerin – ohne Erfolg!
Da Gleichstellungsbeauftragte auf der Ebene der Staatssekretäre kein Vetorecht haben und nur ihre Empfehlungen vortragen dürfen, ist es Ministern möglich sich über sie hinwegzusetzen.
Die Regierung ignoriert das eigens verabschiedete Gesetz zur Gleichstellung von Frauen in Führungspositionen. Folglich sind nur 4 von 29 verbeamteten Staatssekretären, die eigentlichen Leiter der Verwaltungen, Frauen – nur 14%!
Seitens der Regierung wird auf das Jahr 2025 verwiesen. Bis dahin soll die Koalitionsvereinbarung, nämlich die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern in Leitungsfunktionen des öffentlichen Dienstes, erreicht worden sein.

Quelle: Zeit

Seminar: Arbeitsrecht für Frauen – und Gleichstellungsbeauftragte

Mai 2, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Seminar: Arbeitsrecht für Frauen – und Gleichstellungsbeauftragte

02.05.2018

Inhalt:
Gleichstellungsbeauftragte sind u. a. Ansprechpartnerinnen für Beschäftigte, die im beruflichen Alltag diskriminiert werden: durch den Dienstherrn, durch Vorgesetzte, durch Kolleginnen und Kollegen, im Bewerbungsverfahren, bei Durchführung des Dienstverhältnisses (Entgeltgleichheit) und bei dessen Beendigung, etwa bei der Kündigung.

Ziel dieses Seminares ist es, Sie als Nichtjuristin als potentielle erste Ansprechperson für Rechtsfragen in diesem Zusammenhang zu stärken. Sie erhalten einen Einblick, wann zulässig ungleichbehandelt und wann unzulässig diskriminiert wird, und welche rechtlichen Möglichkeiten Betroffene jeweils habe. Sie arbeiten anhand des Gesetzestextes und besprechen zahlreiche Praxisfälle.

Inhalte sind:

  • Grundzüge des deutschen Dienst- und Arbeitsrechtes
  • Durchführung des Bewerbungsverfahrens
  • Teilzeit, Elternzeit und Pflegezeit
  • Entgeltgleichheit
  • Abmahnung
  • Kündigungsschutz

 

Es findet am 13. Juni 2018 an der Johannes Gutenberg-Universität statt. Referentin ist Dr. jur. Katharina Dahm (JGU Mainz).

Gerne können Sie sich bis zum 23. Mai 2018 online anmelden. Weitere Informationen zu diesem und anderen Seminaren finden Sie in unserem Programmheft 2018.

Rückblick auf die Jubiläumssitzung der LAG-LGG am 18.06.2018

April 11, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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„Wir brauchen Ihr kämpferisches Potential“

20.06.2018

20 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten nach LGG (LAG –LGG) in Rheinland-Pfalz

Mit Stolz auf die Bilanz ihrer Leistung feierten am 18. Juni 2018 über 100 Gleichstellungsbeauftragte, aktuelle sowie ehemalige Sprecherinnen der LAG-LGG in Anwesenheit von Ehrengästen die Erfolge der vergangenen 20 Jahre.  Dabei bot das Foyer der Investitions- und Strukturbank Rheinland-Pfalz (ISB) den entsprechend feierlichen Rahmen. Möglich geworden war dies durch die Unterstützung der Gleichstellungsbeauftragten der ISB, Romana Müller, Mitglied der LAG-LGG. Ulrich Dexheimer, Sprecher des Vorstandes der ISB freute sich denn auch sehr, die große Zahl der Gleichstellungsbeauftragten als Gastgeber begrüßen zu können. Eine der ersten Gratulantinnen war Dr. Christiane Rohleder, Staatssekretärin des Ministeriums für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz RLP. Sie sicherte der Landesarbeitsgemeinschaft und deren Vernetzungsstelle auch zukünftig die Unterstützung des Landes zu.

Und weil diese Vernetzungsstelle von Anfang an beim Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung (ZWW) der Johannes Gutenberg-Universität (JGU) Mainz angesiedelt ist, reihte sich auch der Präsident der JGU, Univ.-Prof. Dr. Georg Krausch, in die Reihe der Gratulanten und Gratulantinnen ein.

Ebenfalls gekommen war Gisela Bill, Vorsitzende des Landesfrauenbeirates in Rheinland-Pfalz, die als aktive Zeitzeugin mit an der Spitze der Bewegung gestanden hatte, als es darum ging, Frauenpolitik zu institutionalisieren und ein Landesgleichstellungsgesetz auf den Weg zu bringen. Sie sicherte in einer kämpferischen Rede der LAG die Unterstützung des Frauenbeirates zu, denn „wir alle brauchen auch in Zukunft Ihr kompetentes und engagiertes Netzwerk, liebe LAG Frauen, Ihr kämpferisches Potenzial, mit Hartnäckigkeit am Ball zu bleiben und die Interessen von Frauen in den Behörden und darüber hinaus durchzusetzen“.

Es war Doris Eyl-Müller, die im Namen aller sieben LAG-Sprecherinnen und unter dem Titel „Wegbereiterinnen“ eine Bilanz über 20 Jahre LAG-LGG zog. Sie erinnerte an die zahlreichen Anregungen und frauenpolitischen Anstöße, die von dem Frauennetzwerk ausgegangen sind. „Die Gleichstellungsbeauftragten waren in vielen Punkten einfach ihrer Zeit voraus und sind es auch heute noch“. Wegbereiterinnen seien sie gewesen z.B. für eine  systematische Personalentwicklung in der öffentlichen Verwaltung, für neue Formen der Arbeit, für die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. „Die Gleichstellungsbeauftragten mit ihrer Landesarbeitsgemeinschaft können stolz auf ihre Bilanz sein“, sagte Doris Eyl-Müller. „Wir haben mit unserer Kritik, unseren Anregungen, unserer Sichtweise bei etwas Geduld und dem Vertrauen auf die Geschichte fast immer Recht, nur vergessen wir im Arbeitsalltag oft selbst, wer hier was gesät hat“. Deshalb sei eine der wichtigsten Funktionen der Landesarbeitsgemeinschaft „das Zurechtrücken unseres Blickes: weg vom kleinen Ärger, hin zum Erfolg. Denn das motiviert und stärkt“.

In zwei Talkrunden unter der Moderation von Beate Berdel-Mantz, als Trainerin und Referentin ebenfalls eine langjährige Unterstützerin der LAG-LGG, kamen zunächst Christine Morgenstern (Leiterin  der Abteilung für Gleichstellung im Bundesministerium  für Familie, Senioren, Frauen und Jugend) und Dr. Heike Jung  (Leiterin der Abteilung Frauen im Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz RLP) zu Wort. Während Christine Morgenstern vor 20 Jahren –  damals noch Abteilungsleiterin im rheinland-pfälzischen Frauenministerium – die Gründung der LAG maßgeblich unterstützt hatte, hat Dr. Heike Jung als Nachfolgerin ihre Aufgaben fortgeführt. Einstimmig hielten sie ein leidenschaftliches Plädoyer für mehr Netzwerke und Bündnisse, soziale Anerkennung für sogenannte „Frauenberufe“ und vor allen Dingen für mehr Frauen in Führungspositionen. Beide waren sich zudem darin einig, dass die Landesarbeitsgemeinschaft der Gleichstellungsbeauftragten mit ihrem kritischen Blick die Gleichstellungspolitik in Rheinland-Pfalz voran bringe.

In der zweiten Talkrunde wurden ehemalige Sprecherinnen der LAG-LGG interviewt. Birgit Kleinjohann, Ira Leinenbach-Thielen, Inge Sabin, Eveline Schneider, Simone Walka und Renate Simon-Gail erinnerten an die Anfänge der LAG und die Herausforderungen, die sie bewältigen mussten. Alle betonten, dass Sie die Zeit als Sprecherin nicht missen möchten, weil diese Zeit ihre Persönlichkeit und ihre frauenpolitische Haltung geprägt habe. Dies zeige sich auch darin, dass sie direkt und konkret auf aktuelle frauenpolitische Missstände aufmerksam machten.

Das tat auch das Kabarett „Damenwahl“ mit Rosa Tischler, Barbara Dees und Isabelle Jung – auf ihre Art. Mit Wortakrobatik, Witz und Ironie nahmen sie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft der Frauenpolitik in den Blick: ein vergnüglicher und gleichzeitig nachdenklicher Abschluss einer gelungenen Geburtstagsfeier.

Am Ende waren die aktuellen Sprecherinnen der LAG-LGG – Corinna Appelshäuser, Anouschka Erny-Eirund, Doris Eyl-Müller, Birgit Löwer, Astrid Streb in krankheitsbedingter Abwesenheit von Tanja Gölz und Andrea Weger mehr als zufrieden mit „ihrer“ Jubiläumsfeier.

Vortrag in Worms: „Einstellungssache – Arbeitswelt trifft Gleichstellung“

April 9, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Vortrag in Worms: „Einstellungssache – Arbeitswelt trifft Gleichstellung“

09.04.2018

Am 25.04.2018 bietet Prof. Dr. Melanie Steffens (Leiterin Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftspsychologie & Dekanin der Universität Koblenz-Landau) mit der Veranstaltung „Einstellungssache – Arbeitswelt trifft Gleichstellung“ in Worms Einblicke in aktuelle sozialpsychologische Forschungsergebnisse und erläutert, wie Geschlechterstereotype auf Beruf und Karriere wirken.

Termin: 25.04.2018, 18:00 – 20:30 Uhr
Ort: Sandwiese / Hotel-Restaurant-Weingut, Fahrweg 19, 67550 Worms
Weitere Informationen (inkl. Anmeldung) erhalten Sie hier: http://www.arbeit-und-leben.de/index.php?id=126&course=234

Buchhinweis: Richtig gendern, herausgegeben vom Dudenverlag

März 29, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Buchhinweis: Richtig gendern, herausgegeben vom Dudenverlag

29.03.2018

Das Buch „Richtig gendern“, herausgegeben vom Dudenverlag, dient als Ratgeber zum Thema „Sprache geschlechtergerecht gestalten“. Die Autorinnen geben mit ihrem Buch eine Hilfestellung zur schriftlichen sowie mündlichen Kommunikation, insbesondere im beruflichen Kontext. Hierfür werden beispielhaft Alltagssituationen beschrieben und analysiert, wodurch Anregungen für den eigenen Umgang mit Sprache geschaffen werden. Ferner möchten die Autorinnen das breite Spektrum der Gestaltungsmöglichkeiten aufzeigen und alternative Ausdrucksweisen beispielhaft fördern.

Neben großen Teilen sprachlicher Grundlage, setzen die Autorinnen vor allem auf praktische Hinweise zum gendergerechten Sprachgebrauch sowie deren Umsetzung im Alltag. Dadurch erfolge nicht nur die persönliche Sensibilisierung, sondern es ergäbe sich auch die Chance, Gender-Gegnern fundierte, studienbasierte Argumente entgegenzubringen und Unternehmen von den positiven ökonomischen Aspekten des Genderns überzeugen zu können.

Gabriele Diewald/ Anja Steinhauer (Hrsg.): Richtig gendern. Wie Sie angemessen und verständlich schreiben, Dudenverlag, Berlin 2017, 12,- Euro/ E-Book 9,- Euro

Broschüre zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im heutigen Rheinland-Pfalz und zu 30 Jahren LAG erschienen

März 26, 2018 · Posted in Allgemein, News · Comment 
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Broschüre zu 100 Jahre Frauenwahlrecht im heutigen Rheinland-Pfalz und zu 30 Jahren LAG erschienen

26.03.2018

Frauen in die Kommunalpolitik! Seit nunmehr 30 Jahren arbeitet die LAG der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten daran. Aber daran arbeiteten bereits vor mehr als 100 Jahren Frauen aus der damals bayerischen Pfalz, dem preußischen Norden zwischen Trier und Koblenz oder dem großherzoglich-hessischen Rheinhessen rund um Mainz.
Um ihren langen Kampf fürs Frauenwahlrecht, um Mitsprache auf kommunaler Ebene gestern und heute und um die Verbindung zur eigenen LAG-Geschichte geht es in der nun veröffentlichten Broschüre „Wahlkämpfe. 100 Jahre Frauenwahlrecht im heutigen Rheinland-Pfalz und 30 Jahre Landesarbeitsgemeinschaft der kommunalen Frauen- und Gleichstellungsbeauftragten“.

Die Broschüre ist bei Abholung ab sofort kostenlos erhältlich im Frauenbüro der Landeshauptstadt Mainz:
Rathaus
Jockel-Fuchs-Platz 1
55116 Mainz
Tel. 06131 – 12 2175
E-Mail: frauenbuero@stadt.mainz.de

In Kürze auch abrufbar unter: www.frauenbeauftragte-rlp.de

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