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Gleichstellungsaktionsplan 2010 - 2012 der Landeshauptstadt Mainz

Eintrag vom 05.08.2010

 

Im Jahr 2008 verpflichtete sich die Stadt Mainz, einen Gleichstellungsaktionsplan zu erarbeiten. Seither verständigten sich Verwaltung und Kommunalpolitik auf 37 einzelne Maßnahmen und Projekte in acht Handlungsfeldern, die in den kommenden Jahren umgesetzt werden soll, vorbehaltlich, dass sie keine zusätzlichen Kosten verursachen. Diesem Gleichstellungsaktionsplan für die Jahre 2010 - 2012 hat am 30. Juni 2010 auch der Mainzer Stadtrat zugestimmt.

Als Bausteine wurden folgende Handlungsfelder benannt:

- Repräsentation / Partizipation
- Geschlechterstereotype
- Gewalt gegen Frauen und Kinder
- Gender Budgeting
- Integration / Migration
- Arbeit
- Gesundheit
- Stadtplanung und Mobilität

Für das Handlungsfeld Arbeit werden hier z. B. die Fortschreibung des Frauenförderplans für die Stadtverwaltung und die Eigenbetriebe sowie die Weiterführung des Berichtswesens zur Frauenförderung in den stadtnahen Gesellschaften genannt. Außerdem soll die Möglichkeit einer Messung der Entgeltdifferenz zwischen weiblichen und männlichen Beschäftigten der Stadtverwaltung und der Eigenbetriebe mit Hilfe der kostenlosen Lohntestverfahren Logib-D und eg-check.de geprüft werden. Weitere Maßnahmenbereiche sind: Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, Telearbeit und interne Weiterqualifizierung.

Im Handlungsfeld Geschlechterstereotype ist u. a. ein verstärktes Bemühen um die Verhinderung von sexistischer und frauenfeindlicher Werbung im Stadtbild geplant.

Der Gleichstellungsaktionsplan kann auf der Seite des Mainzer Frauenbüros heruntergeladen werden.

Quelle: Frauenbüro Mainz