PE-INSTRUMENTENKOFFER
Einstiegsfragen
Mit welchen einzelnen Instrumenten und Maßnahmen können Personalentwicklungskonzepte umgesetzt werden?
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Wie lässt sich die Personalentwicklung am besten gendern?
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PE 2005 - Ein richtiger Gemischtwarenladen
Angefangen von A wie Ausbildung über B wie Beurteilung, M wie Mitarbeiter/innen-Gespräche bis hin zu T wie Teilzeit oder Z wie Zusatzqualifikation - es gibt wohl kein einziges Thema in der Personalwirtschaft, das ohne Berührungspunkte zur Personalentwicklung wäre. Begriffe wie "PE-Konzept oder PE-Strategie“ erscheinen nur dann gerechtfertigt, wenn die einzelnen PE-Instrumente vernetzt werden und sich ihr Einsatz ableiten lässt aus der zentralen Unternehmens-Strategie und jeweiligen Leitbildern. Nicht näher eingehen können wir leider auf individuelle PE-Prozesse, wie sie im Aufgabenzuschnitt für die einzelnen Führungskräfte enthalten sind.
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Ordnungskategorien
Die diversen Maßnahmen aus dem "Gemischtwarenladen zentrale Personalentwicklung“ lassen sich gliedern in:
- Strategische PE-Instrumente
Dazu gehören: Steuern mittels Zielvorgaben, Arbeitszeitpolitik, Vereinbarkeit Beruf/Familie, PE-Prozess-Steuerung und PE-Controlling
- Into-the-job-PE-Instrumente
Dazu gehören: Personalauswahl, Führungskräfteauswahl, Berufsausbildungen, Anlern- und Einarbeitungen, Trainee-Programme, Förderung von Spezialkräften, Rückkehr aus der Beurlaubung
- On-the-job-PE-Instrumente
Dazu gehören: Mitarbeitergespräche, Führungsdialog, Beurteilung, Potenzialanalysen, Coaching, Fort- und Weiterbildung
- Near-the-job-PE-Instrumente
Dazu gehören: Hospitationsprogramme und Mentoring
- Out-of-the-job-PE-Instrumente
Dazu gehören: Personalabbau-Instrumente und Beurlaubungsregelungen
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Ein Hinweis zur Methode
Nochmals ein Hinweis zum methodischen und inhaltlichen Verständnis dieses Beitrags: Ohne einen Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben, geht es zum einen darum, einen kurzen Überblick über die vielfältigen PE-Instrumente zu geben. Daneben setzt die Autorin auch anhand eines konkreten Beispiels, einzelne Felder und Instrumente der PE in Bezug zu wichtigen Instrumenten und Arbeitsfeldern der betrieblichen Frauenförderpolitik. Auf diese Weise können, so die Hoffnung, praxisorientiert Erkenntnisse und Erfahrungen vermittelt werden, die in der umfangreichen Fachliteratur zum Thema PE schwerlich zu finden sein dürften. Die Basis für den nachfolgenden Praxisbericht bildet das Personalentwicklungskonzept der Stadt München. Es wurde vom Münchner Stadtrat im Jahr 2004 offiziell verabschiedet. Dieses PE-Konzept soll vorgestellt werden. Und die darin enthaltenen einzelnen Instrument sollen jeweils in Bezug gesetzt werden zu den seit langem bestehenden städtischen Festlegungen zur Gleichstellungspolitik. In erster Linie geht es dabei um die so genannten "Leitsätze 2000“ (siehe verwendete Literatur), dem derzeit gültigen Gleichstellungskonzept/Frauenförderplan der Stadt München.
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